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Mai, 2012

  1. London und andere England Impressionen

    Mai 24, 2012 by Delilah

    Meine Lieben, es tut mir schrecklich leid und das schlechte Gewissen frisst mich auf mit seinen schrecklich kleinen, nagenden und scharfen, deliriousmäßigen Krallen, denn: Ich habe schon ewig nichts mehr gepostet!

    Manchester und 20cm High Heels in der rosa Tüte © by Delirious

    Ich reise kreuz und quer durch England, habe unglaublich viel Arbeit und arbeite auch nach Feierabend und oftmals am Wochenende noch weiter. Weniger Erkundungstour, dreifacher Output. Keine Freizeitberaubung wie so manch einer auf den ersten Blick denken würde, sondern willkommene Herausforderung für den dualen Studenten! Persönliche Weiterentwicklung, sinnvolle und produktive Arbeit und das Austesten der eigenen Belastbarkeit – nicht nur bestmögliche Nutzung der Praxisphase in England, sondern gleichzeitiges Lernen fürs Leben und Schleifen an den eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten. In meinem Fall Organisiertheit, Orientierung, Ausdauer, natürlich englische Sprache und vieles mehr. Mein Weg führte mich bereits durch ganz London, Edinburgh und eine Lebensmittelvergiftung. Wobei die Lebensmittelvergiftung eher weniger Teil meiner Timetable für das Praxissemester war.

    Wofür hierbei  in dem ganzen straffen Tagesablauf leider keine Zeit bleibt: Berichte über die unzähligen und sehr beeindruckenden Erlebnisse zu schreiben (und hierbei meine ich keine Krankheiten). Folgen werden sie definitiv! Um mich trotzdem einmal zwischendurch aus der Versenkung zu melden, hier einige Bilder. Kurze Impressionen, ein Vorgeschmack auf das was noch kommen mag. Seid gespannt.

    London Cruisin Delirious says: See you in a bit. And never try Haggas! ;)

    Edinburgh © by Delirious

     

    London © by Delirious


  2. Reisebericht Liverpool

    Mai 8, 2012 by Delilah

    Wie schon berichtet, war am Wochenende shoppingwütiger Feierbesuch da. Neben typischen Mädelsgesprächen und einer kleinen Shoppingtour in Manchester und Chesterfield wollten wir uns allerdings auch etwas kulturell betätigen und wählten uns hierfür die nahegelegene Geburtststadt der Beatles – Liverpool – aus.

    Reisebericht Liverpool

    Liverpool ©by Delirious

    Als nahegelegen würde man drei Stunden Entfernung mit dem Zug bei sich zu Hause wohl nicht bezeichnen (das entspricht immerhin meiner Wochenend-Haus-und-Hof-Strecke Mannheim – München in der Theoriephase), die Wahrnehmung scheint sich aber im Ausland offensichtlich stark zu verzerren. Denn drei Stunden waren schnell vorbei und auch der Ticketpreis für Hin- und Rückfahrt war mit £37.50 doch recht erschwinglich, betrachtet man den One-Way-Preis besagten Mannheim-Münchens ohne Bahncard mit 80€.

    The Albert Dock & Titanicmuseum

    The Albert Dock Liverpool ©by Delirious

    Dort angekommen kauften wir uns erstmal fuer £1.50 einen kleinen landkartenartigen Wisch um uns sogleich über die sehr zentrale Lage der Liverpool Lime Street Station zu erfreuen. Von dort aus konnte man nämlich bequem durch die Innenstadt und die Fussgängerzone zum Albert Dock ans Pier spazieren und das Wasser bewundern. Zum Glück war dies der erste Sonnentag seit drei Regenwochen und wir hatten den Schirm einmal nicht umsonst vergessen. Direkt am Pier befanden sich auch direkt das Beatles Museum, das Liverpool Museum sowie das Marine & Titanic und das Sklaverei Museum. Allesamt for free. So entschieden wir uns auch gerne  für eine kleine Brise kulturellen Inputs und machten uns auf zum Titanic- und dem Sklavereimuseum. Sehr schön inszeniert, alte Fundstücke, musikalische Untermalungen, detaillierte Beschreibungen und das alles in Bezug auf Liverpool, in der die Titanic erbaut wurde. Mir als Titanicfan (und das nicht nur seit dem jungen DiCaprio) und meiner Freundin hat dies insgesamt sehr gut gefallen und wir machten uns auf, um nach etwas zu essen zu suchen (nicht ohne vorher unserem kindlichen Spieltrieb nachzugeben und vor dem Museumsausgang noch eine Münze im Souvenir-Titanicmuster-Drück-Gerät (mit Kapitänlenkrad!) kaputtzupressen).

    Liverpool Cathedral

    Kaum zurück auf der Strasse erhaschten wir allerdings schon das nächste beeindruckende Ziel: Die Liverpool Cathedral. Majestätisch aus dem übrigen Häuserwirrwarr herausragend, allerdings etwas weit weg, beschlossen wir dem Wegweiser (“Liverpool Cathedral 10 Minutes”) zu folgen. Unser Weg führte uns durch zahlreiche Seitenstrassen, die gerammelt voll mit Pubs und Clubs zu sein schienen. Auch wenn die Clubs um vier Uhr nachmittags noch geschlossen waren, waren die Pubs an diesem Sonntag doch bereits gut besucht und mit biertrinkenden Engländern jeden Alters fröhlich bevölkert. Trotz der schönen Kulisse kam uns der Marsch bergauf jedoch wie eine Stunde vor, was anschließend allerdings durch das beeindruckende Innere der Kathedrale entschädigt wurde. Bis zur Decke waren es bestimmt 30 Meter, an jeder Seite die klassischen bunten Fenster und am Ende eine mehr als gigantische Orgel, an der gerade ein junger Engländer das Spielen übte. Die beste musikalische Untermalung also, die man sich in so einer massiven Kirche vorstellen kann.

    Als wir anschließend – immernoch hungrig – zurückliefen, hörten wir aus einer weiteren Kirche laute Rockmusik ertönen und mussten mitten auf der Strasse noch einmal umkehren. Es handelte sich hierbei um eine Kirchenruine, die den Bombenhagel aus dem Krieg nicht überlebt hatte. Als modernes Museum umfunktioniert, konnte man diese ebenfalls kostenlos besichtigen, sobald man am Eingang eine Einverständniserklärung für das Betreten auf eigene Gefahr (inklusive dem eigenen Todesfall) unterschrieben hatte. Machte es irgendwie spannend. War es aber nicht.

    The Cavern

    The Cavern Club

    Zu guter Letzt gelang uns das “Einkehren” in eine Fish´n´Chips Bude in der ich nachfragte, was denn ein Chicken Dinner beinhaltete. Freundlich wurde mir in Liverpool´schem Slang auch sogleich erklärt: “Aandkfjanfgbl Chicken, anskjdnakjfgnakjfbak Chips.” Aha. Nehm ich. Letztendlich bestand das Dinner dann aus einem Riesenberg Pommes, gekrönt von einer riesigen Kelle pürierter Erbsen (“mashy peas”), Soße (“gravy)  und einem zierlichen Hühnerbeinchen. Mehr als Letzteres war neben ein paar aufgeweichten Pommes auch nicht zu genießen (ich hasse Erbsen) und so ist man doch immer wieder froh, dass auf McDonald´s eben weltweit Verlass ist.

    Nach dem üppigen Festmahl besuchten wir noch “The Cavern“, die Geburtstätte der Beatles, und kehrten dann todmüde zur Lime Street Station zurück. Nach einem Zwei-Stunden-Powernap war für einen Pub-Besuch in Chesterfield jedoch wieder genügend Energie getankt. Zum Glück. Sinnvoller wurde selten ein Sonntag genutzt. Me gusta =)


  3. Spotify und Besuch in England

    Mai 1, 2012 by Delilah

    Nach einigen Tagen Pause hier wieder eine kleine Meldung aus der verregneten und verwindeten Insel. Es gibt auf einmal wahnsinnig viel zu tun, die Ruhe in der Eingewöhnungsphase scheint vorbei zu sein und es geht ans Eingemachte. Reisen nach London und Edinburgh stehen an und wollen organisiert und geplant werden. Ebenso hat sich schon nach der Familie der zweite, dritte und sogar vierte Besuch angekündigt. Diesmal von der allerliebsten weiblichen Freundinnen Seite, die schon ganz wild darauf ist, die diversen Primarks und Dancefloors quer durch ganz UK zu stürmen. Me gusta!

    Inzwischen habe ich auch das in England schon lange übliche und sich auch in Deutschland rasend schnell verbreitende Spotify für mich entdeckt Denn mit diesem kann man für nur 9,99 € im Monat übers Internet kostenlos alle Musik hören, die man möchte und bekommt gleichzeitig noch alle Infos über Neuerscheinungen und sogar wann die Lieblingsband das nächste Mal in der Nähe spielt. Die perfekte Untermalung im Alltag und noch dazu billiger, als sich alle Lieblingslieder auf iTunes downloaden zu  müssen. Daher habe ich auch schon eine ganze Menge neuer Songs entdeckt, die sich nun langsam aber sicher zu meinen England-Soundtracks entwickeln. Definitiv einer davon ist der Mega-Gute-Laune-Macher Hit von Skrillex “Bangarang”:

    Anhören und den Endorphinen beim Regentanz zuschauen! Weitere Chesterfield/Manchester/London/Edinburgh-Soundtracks und die passenden Erlebnisse dazu werden folgen :)


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