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‘Delirious Stuff’ Category

  1. Silvester Outfit

    Dezember 30, 2012 by Delilah

    Silvester Outfit aussuchen? Schon wieder? Irgendwie ging das Jahr schon wieder viel zu schnell vorbei, irgendwie hat frau auch noch keinen blassen Schimmer, was am nächsten Silvester so Schönes zu tragen ist. Ist ja auch noch gar nicht so lange her, als man inständig vor der Zusammenstellung des letzten Silvester Outfit brütete, nicht?

    Naja wurst, wir werden halt alt. Muss man sich dran gewöhnen und eben umso mehr an der eigenen kreativen Ader arbeiten. Im Grunde ist Silvester ja wie jeder andere Tag auch. Nur dass es nicht nur von vielen als Anlass zu einem hemmungslosen Besäufnis oder einem gepflegten Geballer um 0.00 Uhr genommen wird, sondern auch von uns Fashionistas als Anlass zum shoppen.

    Das Silvester Outfit

    © by Delirious

    Silvester ist zuerst einmal ein festlicher Anlass, weshalb sich daher selbstverständlich ein Kleid oder wahlweise ein Glitzertop mit Glitzer High Heels anbietet. Schwarz ist als eleganteste Farbe unter den Farben immer das Richtige und auch mit Silber oder Weiß kann man nichts falsch machen. Mein Silvester Outfit besteht dieses Jahr entweder aus einem schwarzen schlichten Kleid mit großem Ausschnitt (Frau darf an Silvester ruhig einmal Männer beeindrucken) oder ein nicht – ausschnittlastiges Kleid mit einem weiten Rückenausschnitt, welcher mit silbernen Pailletten ausgestaltet ist und schließlich mit einer silbernen Paillettenschleife kürz über dem Po endet. Das Kleid ist knielang und mit einer schicken Strumpfhose bequem zu tragen.

    Silvester 2012

    Selbstverständlich sind dem Silvester Outfit keine Grenzen gesetzt. Ob es nun mit Glitzerpailletten, Glitzer High Heels oder vollkommen ohne Glitzer und einfach nur cool ausgewählt wird, ist völlig egal. Hauptsache frau fühlt sich wohl und hat zum richtigen Zeitpunkt (nämlich um 0 Uhr) eine Pulle Sekt in der Hand.

    via weheartit.com

    In diesem Sinne: Ich hoffe ihr habt alle Weihnachten gut überstanden, freut euch über geniale Ideen für Silvester Kleider, High Heels Glitzer oder einfach nur über das tolle Raketen – Angebot von Tengelmann (falls ihr auch so auf Knallerbsen abfahrt wie ich ;) ). Einen guten Rutsch und einen blendenden Auftritt wünscht euch Delirious Lifestyles allemal! Immerhin haben wir alle den Maya Kalender  überlebt, jetzt kann´s nur noch besser werden. Me gusta! :)


  2. Halloween – Angesagte Kostüme und eklige Snacks

    Oktober 30, 2012 by Delilah

    Schaurige Grüße aus dem Untergrund der tiefsten Versenkung aus der ich mich mal wieder melde. Auch ein Vampir braucht einmal seinen Schönheitsschlaf, um pünktlich zum blutigsten Fest des Jahres wieder strahlend blutleer auf den Halloweenparties dieser Welt zu glänzen.

    Überall laufen Halloweenfolgen der Lieblingsserie, Nightmare on Elmstreet und Halloween Teil eins bis unendlich füllen die Nachtprogramme und die dunkelsten Parties des Jahres werden wie verrückt promoted. Es ist Halloween.

    Alles schön und gut, doch was zieht man nur dieses Jahr an? Das Kostüm von letztem Jahr das schon jeder kennt? Das teure Kostüm aus dem besten Halloweenladen der Stadt oder den Mainstream-Fetzen von Kaufhof und co!? Wer was wie anzieht muss natürlich jeder selber wissen, aber ganz ehrlich Hexen und Zauberer sind einfach out.  Die neuesten und originellsten Trends in Sachen Halloween Outfit konnte unsere Party-WG in München auch dieses Jahr wieder auf  der hauseigenen Halloweenparty feststellen und war hellauf begeistert über so viel Kreativität und Liebe zum Gruseldetail.

    by ©delirious

    Absoluter Renner dieses Jahr: Der Joker, blutige (Zombie-)Ärzte und Skullheads. Einige (männliche wohlgemerkt) Gäste verbrachten sogar Stunden vor dem Spiegel um sich aufwendige Hautfetzen aus Latex in die Visage zu zimmern. Das Ergebnis: Authentische und originelle Aufmachungen in aufwendig gestalteter Partykulisse.

    Und wer neben einer coolen Kostümidee auf der nächsten Halloweenparty noch mit einem schaurigen Snack  glänzen will dem sei empfohlen: Schlammbowle, abgeschnittene Finger, Schimmelkuchen und Augapfelsuppe!

    Die Rezepte gibts pünktlich zu Halloween im nächsten Post! Poliert die Vampirzähne, schleift die Klauen und rückt die Knochen zurecht, es ist HALLOWEEN!

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  3. High Heels Glitzer

    August 31, 2012 by Delilah

    Jeder liebt sie, jeder will sie: High Heels! Und zwar hoch, in allen möglichen bunten Farben – und – mit Glitzer!!! Nichts macht ein Outfit so perfekt und so elegant wie ein hoher Schuh. Männer stehen drauf und sie machen auch jedes noch so kurze Bein zu einem endlos langen und schlanken Hingucker.

    Was zieh ich nur an?

    Während schwarze High Heels zu jedem Outfit perfekt passen (zwei Standardpaare sollte frau auf jeden Fall besitzen), so setzen knallige Farben wie Rot oder Pink ein einzigartiges Highlight zu einem schlichten Outfit. Die perfekte Ausrede für Frauen shoppen zu gehen sind High Heels sowieso. Gibt´s im Lieblingsschuhladen gerade ein tolles Paar schreiend grüne Absätze fällt meistens der Kommentar: „Dazu hast du doch eh nichts anzuziehen!“ – Richtig, aber mei, dann geh ich halt später mal kurz zu H&M.

    Ganz neu im Trend und heiß geliebt: Glitzer High Heels! Noch sind sie in Deutschland alles andere als leicht zu bekommen, in England allerdings schon Gang und Gebe. High Heels mit Glitzer setzen dem üblichen Gestöckel einfach noch die Krone auf und stechen vor allem hier im Glitzer High Heel armen Deutschland erst recht aus der breiten Masse heraus.

    © by delirious

    High Heel Glitzer

    Täglich wird im Internet unzählige Male nach High Heels Glitzer gesucht, nur wenige Ergebnisse sind wirklich zufriedenstellend oder schlicht und einfach schweineteuer. Wer einen richtigen original Glitzer High Heel ergattern will, muss – zumindest noch – nach England fahren. Doch was wäre ein willkommenerer Grund die nächste Maschine nach London zu nehmen wenn nicht ein Paar einzigartige Schuhe?

    In der Fashionmetropole gibt es sie sowohl in günstig bei Primark und New Look, wie auch im mittleren Preissegment bei Topshop. Dem Preisniveau nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Und das auch noch in den unterschiedlichsten Varianten: In schlichtem Glitzer in schwarz oder blau bis hin zu den schrillsten Farben wie knallrot, orange oder pink.

    Wir wollen sie alle!

    Besonders zu empfehlen: Das riesige Westfield Stratford City Shopping Centre! Perfekt zu erreichen mit Bus, Underground und sogar Overground ist das Stratford der Himmel für jede shoppingwütige Fashionista und frau bleibt tatsächlich erstmal reizüberflutet in der Mitte des gigantischen Gebäudes stehen um sich verzweifelt zu orientieren (einen Versuch ist es wert) oder zu warten bis das Herzklopfen etwas nachlässt. Keine Frage: Wer High Heels Glitzer sucht, der wird hier mehr als fündig.

    Kein Geld für einen Flug? Eingedeckt mit Arbeit oder einfach nur Klausuren im dualen Studium? Dann schleunigst sparen, Urlaub nehmen oder einfach nur davon träumen. Eines Tages wird auch dir ein funkelndes Paar Glitzer High Heels gehören – denn das willst du doch! Das wollen wir alle!

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  4. Feuerrote Haare färben

    August 17, 2012 by Delilah

    Spätestens seit Rihanna sind feuerrote Haare  voll im Trend. Zwar ist nicht jeder so mutig, sich die Mähne gleich rot zu färben, allerdings ist eine solche Aktion auch nicht gerade gesund. Hat man nicht gerade von Natur aus blonde – oder zumindest ansatzweise helle Haare – müssen die Haare vorher mit einem schädlichen Farbentzug aufgehellt werden, damit das Haar die rote Farbe überhaupt erst annehmen kann. Vor allem wenn die Haare noch von vorherigen Färbungen vorbelastet sind und Farbpigmente mit der Blondierung erst beseitigt werden müssen, ist die Behandlung besonders schädlich.

    Hat man sich als stilbewusster und mutiger Rotfan aber erst einmal für das Abenteuer rote Haare entschieden, gibt es kein Zurück mehr. Ist die Blondierung einmal aufgelegt und 40 Minuten (bei vorher braun gefärbten Haaren) eingezogen, sieht man für einen Moment einer merkwürdig barbiehaften Gestalt ins Gesicht, bevor es endlich an das rote Haare färben geht.

    © by delirious

    Ca. 3 Stunden dauert die Prozedur insgesamt, lohnt sich aber gewaltig. Feuerrote Haare sind einzigartig, so gar nicht Mainstream und einfach total modern. Dazu kombinieren lassen sich hervorragend alle Rottöne, die sich nicht mit der eigenen Haarfarbe beißen. Dies können T-Shirts und Tops mit Rot-Akzenten oder alles von High-Heels über Handtaschen bis hin zu passendem Nagellack sein (zB. Heartbeat von P2).

    Einen kleinen Haken haben feuerrote Haare allerdings: Die Farbe hält nicht! Diese wäscht sich bei jeder Haarwäsche ein bisschen aus und muss daher nach jedem Waschen durch eine farbauffrischende Haarkur wie der “firered”von Glynt wieder zugeführt werden. Einfach nach dem Waschen einkämmen, 12 Minuten einwirken lassen und auswaschen. Aufwändig aber lohnenswert. Denn welcher Rotfan will schon rosane Haare? Richtig, keiner.

    Ich persönlich bin sehr zufrieden mit meinen feuerroten Haaren und nehme den Aufwand gerne in Kauf. Auch wenn die Haare durch das Färben sehr trocken geworden sind, wandle ich seitdem als stylisches lebendes Gesamtkunstwerk durch die Gegend und habe die roten Haare bisher keinen Tag bereut.

    Fazit: Für mutige Stylingfans absolut zu empfehlen! Me gusta! :)

     


  5. EM in England

    Juni 13, 2012 by Delilah

    Auch wenn sich mein Aufenthalt in England langsam aber sicher (und leidigerweise) dem Ende zuneigt, so habe ich doch die Ehre noch etwas von der EM in England mitzubekommen. Die Engländer sind ja sehr positiv gestimmt, was die Leistungen ihrer eigenen Mannschaft angeht und zudem stets bemüht zum anderen Team zu halten wenn Deutschland spielt. Laut eigener Aussage liegt dies aber wohl daran, dass sie seit ihrem einzigen Sieg gegen Deutschland im World War II nur noch gegen uns verloren haben und deswegen mit Absicht nicht so gut auf uns zu sprechen sind.

    Sehr nachtragend diese Engländer. Meinen selbstgemachten bayrischen Obaztd´n mochten sie jedoch sehr gerne (selbst die, die zu Beginn ihre Abneigung gegen jegliche Art von Käsegerichten kundtaten). Den sollten sie wohl erstmal mit einer köstlichen, aber hier unauftreibbaren, Brezen statt mit Baguette probieren.  Da schaust!

    Eingeladen nach München sind sie allerdings schon und ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen.

    © by Delirious Fussball EM in England

    Vielen Dank für die liebevolle Dekoration unseres Wohnzimmers übrigens. Eine solch liebevolle Gestaltung und das auch noch in Farbausdruck findet man wohl sonst nirgendwo.

    Auch beim gestern stattgefundenen Spiel, Deutschland gegen Niederlande 2:1, haben sich die lieben Mitbewohner auch dieses Mal  (mal wieder) sehr über den Sieg Deutschlands gegrämt und schauten sich sogleich zur Ablenkung einen humorvollen Film an. Richtig so. Schließlich soll man sich ja auch nicht so schnell die Laune verhageln lassen, solange noch Fosters im Kühlschrank ist.

    Und noch ein Ereignis steht in naher Zukunft an: Ich komme wieder nach Hause. 7 days to go. Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Zeigt mir was ich während der EM in England hätte vermissen müssen. Krustenbrot. Brezen. Augustiner? Her damit! Me gustaría algún día :)


  6. Geisterhäuser und ein Metalkonzert in Sheffield

    April 24, 2012 by Delilah

    Letzten Freitag nahm mich eine Kollegin zu einem Konzert und somit auf meinen ersten Ausflug in die viel beschwärmte Nachbarstadt Sheffield mit. Das Konzert fand im sogenannten Cooperation statt. Einem relativ bekannten und relativ klassischen Rockschuppen. Gut zu vergleichen mit dem Backstage oder dem Ampere in München. Aufgetreten sind verschiedene junge Rock- und Metalbands, was mir aufgrund meiner pubertären Gothicvergangenheit trotz Glitzer High Heel Gemüts immernoch gut gefallen hat. Der Style der Zuschauer war dementsprechend piercinglastig und jede Dritte hatte dieselben feuerroten Haare wie ich. Ich habe also überraschend gut ins Bild gepasst, auch wenn ich mich outfittechnisch nicht für Nietengürtel und schwarz in schwarz entschieden hatte. Was allerdings weniger gut war, war die anschließende Musik, als der darüberliegende Club gegen 12 seine Pforten öffnete. Hier gab es plötzlich den kompletten American Pie Teil 1-7 Soundtrack zu genießen, dessen Begeisterungsphase ich irgendwie in keinem Teil meiner bisherigen Jugend durchgemacht hatte, und dem ich somit nur wenig abgewinnen konnte. Aus diesem Grund wurde es ein nicht allzu langer Abend, allerdings wird mich dies sicher nicht davon abhalten, bald auf weitere Erkundungstour in Sheffield zu gehen. :)

    via weheartit.com

    Auch dass es in so einigen Örtlichkeiten Englands spuken soll, hat man schon des Öfteren im Fernsehen gesehen oder in Büchern gelesen. Dass ich aber in einem arbeiten und gleichzeitig in einem wohnen würde, hätte ich nicht gedacht. Zuerst wurde mir erzählt, dass es in unserem Head Office spuken soll, da dies früher einmal ein Krankenhaus war und dort Leute gestorben sind. Entsprechende Ghost Stories lägen hier von einem Team vor, dass dort einmal eine Nachtschicht einlegen musste. Der genaue Inhalt der Geschichten wollte mir aber nicht erzählt werden. Ganz anders bei meinen lieben Mitbewohnern. Zuerst erfuhr ich, dass unser Haus wohl auf einem 200 Jahre alten Friedhof steht, ein paar Tage später, dass besagtes Gebäude wohl ebenfalls ein altes Krankenhaus ist. Um dem ganzen noch ein i-Tüpfelchen zu verpassen, wurde dies noch mit einem Exempel ausgeschmückt, nämlich dass einer der Bewohner einmal nachts seine Beine nicht mehr bewegen konnte, weil diese von jemandem am Bett festgehalten wurden. Aha. Geisterhäuser überall. Welcome to England!

    Delirious Lifestyles wünscht euch in diesem Sinne süße Träume ;)


  7. …Busfahren in England die Zweite

    April 12, 2012 by Delilah

    Um noch einmal an das Busfahren in England  gestern anzuknüpfen, habe ich heute drei weitere wichtige Lektionen gelernt:

    1. Dem Busfahrer muss ein Handzeichen gegeben werden, sonst hält dieser nicht an und fährt sogar an vollen Bushaltestellen vorbei, 2. auch wenn man Handzeichen gibt ist nicht garantiert, dass der gute Busfahrer auch wirklich anhält, 3. danach einfach in den nächsten Bus einzusteigen und dabei die (überraschend vorhandene) Anzeige der Busnummer zu missachten ist nicht klug.

    via weheartit.com

    Kurzum: Dies alles ist mir heute passiert, zuerst gepflegt im falschen Bus und somit am anderen Ende der Stadt gelandet (immerhin wurde meine Wenigkeit somit mal zu sportlicher Betätigung genötigt und kennt sich jetzt ein bisschen aus) , dann am Abend trotz Handzeichen vom Busfahrer mit anderen wild herumfuchtelnden Engländern buchstäblich im arschkalten Regen stehengelassen. Die 30 Minuten Wartezeit waren auch fast nicht kalt und somit war es auch nicht so schlimm, dass man im Regen auch mal die Haltestelle verpassen (wie gesagt, keine Anzeige und jedes Mal zu drücken habe ich mich aufgrund der massiven Oberarme des Busfahrers nicht getraut) und einen weiteren Spaziergang im strömenden englischen Nass unternehmen durfte.

    Memo an mich: Umbrella kaufen! 

    Demnächst: Orientierungslose Taxifahrer und köstliche Salatboxen. Freut euch drauf ;)


  8. Busfahren in England

    April 11, 2012 by Delilah

    …und andere Kulturschocks.

    Und wer jetzt denkt ich fange an mal wieder über Bier zu schimpfen der irrt. Denn heute habe ich mich das erste Mal getraut eines zu probieren. Genauer gesagt ein “Carling Chrome Lager” und es ist wirklich überraschend wenig scheisse. Aber da dieses eine Bier nun wirklich unter den zahllosen wesentlich einschneidenderen bisherigen Eindrücken in England zu vernachlässigen ist, hier einige von den Wichtigen:

    via weheartit.com

    Das 10 Pence Stück ist größer als das 20 Pence Stück, was die Kleingeldsuche aufgrund des gewohnten aufsteigenden Geldbetrags gemäß Größe reichlich erschwert, vor allem wenn man aus Deutschland noch verwirrend viele Eurostücke importiert hat. Weswegen ich mir heute beim Bezahlen einer endlos teuren Cola (wie nahezu alles hier, sieht man einmal vom äußerst günstigen und beliebten Primark ab) die Dinger bis kurz vor die Pupille halten musste um in der Geschwindigkeit einer 95-jährigen Rentnerin den angefragten Geldbetrag zusammenzuzählen.

    © by Delirious Peanut Butter

    Ebenso habe ich gestern vergeblich versucht ein Ein-Pound-Stück in einen Einkaufswagen zu stecken, bis mir klar wurde, dass es hierfür keine Vorrichtungen gibt und diese einfach kostenlos sind. Nicht kostenlos und mit deutlich weniger Kundenorientierung verbunden ist jedoch das Busfahren in England.

    Denn es gibt weder Haltestellenlisten mit Route und Ankunftszeit noch elektronische oder sonstige Anzeigen innerhalb des Busses mit Information wo man denn als nächstes halten wird. Kennt man somit nicht die Landschaft und die genaue Reihenfolge der Haltestellen auswendig (drückt man nämlich nicht rechtzeitig, ist man schon fast bei der nächsten Haltestelle) hat man nur drei Möglichkeiten: 1. Sich hinsetzen und sich wie ein Schwan (oder so ähnlich) den Hals nach der Beschriftung der nächsten Haltestelle verrenken, 2. einfach bei jeder Haltestelle drücken und hoffen, dass einem der Busfahrer nicht an die Gurgel springt und 3. nach Gefühl und auf gut Glück irgendwo aussteigen. Fragt mich nicht wie ich das heute gemacht habe, jedenfalls bin ich heil an der Arbeit und wieder im Haus angekommen. Weitere Eindrücke werden bald folgen. Meanwhile always keep in mind: Peanut Butter contains PEANUTS!! Oo


  9. Klausuren und Riesenbären

    März 24, 2012 by Delilah

    Das typische Phänomen der Klausurenphase war Steinzeitmenschen doch zeitweilig relativ hilfreich: Der Fluchtreflex!

    Hauptächlich bemerkbar macht sich dieser durch Erhöhung der Herzfrequenz, der Körpertemperatur und einer gewissen Schnappatmung, die gemeinsam dazu beitragen sollen, möglichst schnell das Weite zu suchen. Sah der Höhlenmensch sich also einem unbesiegbaren Bären gegenüber, war dieser aufgrund dieser erhöhten Energiezufuhr fähig, sogleich um sein Leben zu laufen und zu hoffen, dass es im Weit Weit weg weniger Bären gab und er den ersten im Idealfall abgehängt hatte.

    Was macht der duale Student jedoch, sieht er sich gleich 13 Riesenbären gegenüber? Diese heissen in der heutigen Zeit zwar nicht mehr Riesenbären sondern tragen den unscheinbaren Namen “Klausuren”, sind aber nicht minder gefährlich. Das Problem an der Sache: Weglaufen ist nicht! Und ob diese einem das Genick brechen, stellt sich auch erst im Nachhinein heraus. Das einzige was der moderne Lerngeplagte nun mit seinem Fluchtreflex tun kann ist wohl, sich ruhig auf seinem Stuhl zu halten und zu versuchen alle möglichen Energien, die ihm die Beine zum weglaufen andrehen wollen in sein Hirn zu projezieren um auch weiterhin tapfer den unbezwingbar scheinenden Lernstoff aufzunehmen.

    Für besonders schwache Momente empfiehlt sich jedoch der berühmte Klassiker: Auf eine Insel träumen. Und glücklicherweise wird besagte Insel sogar in einem mehr oder weniger beliebten und bekannten Lied erwähnt: Ibiza.

    Na dann nix wie weg, bevor einen in genau 3 Minuten und 39 Sekunden die knallharte Realität einholt. Sollte ich das nicht überleben, vermache ich meine Blog….euch! 

    Os gusta?

     


  10. Paris Reisebericht – Sightseeing

    März 13, 2012 by Delilah

    Kaum beginnt die Lernphase für die unaufhaltsam heranrückenden Klausuren, schon schwindet sowohl die Kreativität als auch die Zeit um einen schönen Reisebericht über Paris zu verfassen. Hier ein neuer Anlauf:

    Drei Tage verbrachten wir in der schönen Hauptstadt. Gleich am ersten Abend schauten wir uns den Eiffelturm bei Nacht an. Sehr schön, vor allem da dieser zu jeder vollen Stunde wunderschön zu funkeln und zu blinken beginnt. Läuft man die zahlreichen Treppenstufen am Museumsgebäude gegenüber hoch, gibt es klassisches französisches Crepe und eine wunderschöne Aussicht auf das Wahrzeichen. Ich persönlich hatte ihn mir etwas höher und größer vorgestellt. Trotz allem gab es natürlich gleich einen Haufen Fotos und viel Bewunderung. Anschließend sind wir die Camps Elysee hinuntergelaufen und haben gleich noch etwas Faszinierendes entdeckt: Den Abercrombie and Fitch Store! Dieser befindet sich nicht etwa in einem normalen Laden, sondern man muss durch ein großes Tor zu einem schlossähnlichen Gebäude gehen, an dessen Ecke dieser tagsüber angeblich von zahlreichen Securities bewacht liegen soll. Fest entschlossen diesen am nächsten Tag zu besuchen fuhren wir nach einem langen Spaziergang durch Paris zurück.

    Am nächsten Tag fuhren wir morgens zum Rathaus, da sich dort die Läden “Stradivarius” und “Bershka” befinden. Zwei echte Geheimtipps für Shoppingbegeisterte, da es diese Läden in Deutschland nicht gibt und frau dort Stunden verbringen kann und an einfach jeder Ecke etwas einmalig Schönes entdeckt. Kaum hatten wir also am Rathaus ein typisch französisches Sandwich gefrühstückt (köstlich übrigens!) stürmten wir schon unsere beiden Lieblingsgeschäfte.

    Arc de Triomphe ©by delirious

    Drei Stunden später und um ca. zwei Kilo Shoppingtüten schwerer eilten wir vom O-Gott-wir-haben-ja-noch-gar-nichts-besichtigt-Gewissen geplagt zum Arc de Triomphe. Praktischerweise ist dieser am Kopf der Champs Elysee (unser nächstes Shopping-Ziel) gelegen und so war zumindest diese Anfahrt zeitsparend. Ein weiteres typisches Merkmal für Paris, neben dem Eifelturm, den Geheimtipp-Läden und dem Arc de Triomphe, ist nämlich die riesen Metro. Gerade wenn man am Montparnasse Bienvenue umsteigen muss, an dem sich gleich vier U-Bahnen treffen, trifft  man wegen der langen Gänge auf ellenlange Laufbänder, die man sonst nur am Flughafen findet. Allerdings sollte man hier trotz allem Ruhe und vor allem einen kühlen Kopf bewahren – denn 15 Minuten unterirdischer Fußweg ist hier an der Tagesordnung und für einen Fremden alles andere als übersichtlich.

    Doch zurück zum Arc de Triomphe: Die Aussichtsplattform erreicht man hier (für unter 26-jährige übrigens kostenlos) über gefühlte 1500 Stufen Wendeltreppe und gelangt so zur Spitze des Gebäudes. Hier bietet sich dem Reisebegeisterten eine Aussicht auf ganz Paris und den berühmten gigantischen Verkehrs-Kreisel von welchem aus zahlreiche Strassen sternförmig in ganz Paris hineinführen. Auch den Eiffelturm kann man hier bei gutem Wetter sehen.

    Nach einer guten Weile und abermals zahlreichen Bildern wagten wir uns in die nächstgelegene Champs Elysee um dort dem schon am Vorabend gefundenen Abercrombie and Fitch Store einen Besuch abzustatten. Als wir dort angelangt waren, fanden wir allerdings eine meterlange Schlange, die man sonst nur von beliebten Discos kennt, vor – und das vor einem Bekleidungsgeschäft! Aufgrund schmerzender Füße und der Tatsache, dass der Tag wie im Flug vergangen war, beschlossen wir daher uns beim gegenüberliegenden Haägen Dasz Eiscafé eine Stärkung zu gönnen. Die Kugel für 3,80 € – Definitiv Pariser Preise!

    Dies merkten wir auch, als wir später in einem Pariser Restaurant namens L´Autre Café (keineswegs ein Touri-Restaurant, sondern abgelegen an der Haltestelle Oberkampf) zu Abend aßen. 15 € für ein Gericht sind in Paris Standard, Nachtisch (eine Créme Brulée für 7 €) nicht inbegriffen. So zahlt man für ein Abendessen inklusive Getränk schon locker einmal 30€, bekommt dafür aber auch eine gute und qualitativ hochwertige Portion typisch französisches Essen.

    Was sich danach ereignete gibt es im zweiten Teil: Reisebericht Paris – Nightlife! Seid gespannt! ;)


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