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‘Mannheim’ Category

  1. Planlose Taxifahrer und köstliche Salatboxen

    April 22, 2012 by Delilah

    Wie der Titel schon sagt ist man hier in England als, wie man in Bayern sagen würde, “Zuagroaster” verschiedensten Eindrücken ausgesetzt. Zu einem der ersten gehört definitiv die Taxifahrt vom Bahnhof in Chesterfield zum dem Wohnhaus in dem man nun die nächsten drei Monate zubringen sollte. Nicht nur, dass man dem Fahrer fast die Tür einrennt weil dieser plötzlich auf der falschen Seite sitzt, dieser kannte sich leider auch so gar nicht in seinem Arbeitsgefilde aus. Alles was ich hatte war eine Adresse, ein Handy ohne  Internet und zwei schwere Koffer mit insgesamt 32,2 Kg.

    Als das Navigationssystem des Taxifahrers schließlich seinen Geist aufgab fragte dieser mich, wo wir denn nun hinmüssten. Am liebsten hätte ich ihn natürlich beschimpft, schließlich sollte man sich als solcher erstens ein bisschen auskennen und zweitens weiß man als Münchner natürlich nicht wo man irgendwo in der Mitte Englands als nächstes abbiegen muss. Aufgrund weiblicher Kultiviertheit  fragte ich jedoch stattdessen beim nächsten Pub nach dem Weg und wir fanden schließlich besagtes Haus, an dem mir meine Mitbewohner dann meine Koffer ins Zimmer trugen. Das riesige Bett und die ebenso breite wie lange Bettdecke dort ließen mich den Ärger jedoch schnell vergessen und seitdem nächtige ich dekadent und diagonal ohne jegliche Platzeinschränkungen. Me gusta! :)

    via weheartit.com

    Zu einem weiteren positiven Eindruck gehört auch die breite Auswahl an Mittagsmenüs. Man kann es sich nämlich aufgrund 60 Minuten Mittagspause bequem in der Stadt selbst zusammenstellen und hat somit augenscheinlich die Chance auf eine vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung. Bei näherem Hinsehen beschränkt sich das Angebot an englischen Speisen jedoch auf Kuchen, Kekse, Sandwiches im Soft Bread und Salaten. Um einem plötzlichen hefeteigartigem Aufgehen meiner Figur vorzubeugen, habe ich mich aus diesem Grund bisher hauptsächlich auf Salatboxen beschränkt. Diese kann man sich in einem kleinen Laden frisch zusammenstellen lassen und hat als Highlight zum Schluss noch die Möglichkeit aus verschieden angerichteten Chicken- und Shrimps Extras zu wählen. Wirklich köstlich und auch noch gesund. So etwas sollte es in Deutschland auch geben. Ein Subway für Salatboxen sozusagen! Ein echter Geheimtipp für Einwanderer, die das Soft Bread nicht mehr sehen können und sich bei deren Anblick nach einer knusprigen Semmel sehnen (eine solche zum Salat dazuzuessen zu wollen sollte man sich hier ebenso abgewöhnen).

    Chesterfield – planlose Taxifahrer und köstliche Salatboxen! Coming up: Geisterhäuser und Konzerte in Sheffield. See you in a bit ;)

     

     

     

     


  2. Klausuren und Riesenbären

    März 24, 2012 by Delilah

    Das typische Phänomen der Klausurenphase war Steinzeitmenschen doch zeitweilig relativ hilfreich: Der Fluchtreflex!

    Hauptächlich bemerkbar macht sich dieser durch Erhöhung der Herzfrequenz, der Körpertemperatur und einer gewissen Schnappatmung, die gemeinsam dazu beitragen sollen, möglichst schnell das Weite zu suchen. Sah der Höhlenmensch sich also einem unbesiegbaren Bären gegenüber, war dieser aufgrund dieser erhöhten Energiezufuhr fähig, sogleich um sein Leben zu laufen und zu hoffen, dass es im Weit Weit weg weniger Bären gab und er den ersten im Idealfall abgehängt hatte.

    Was macht der duale Student jedoch, sieht er sich gleich 13 Riesenbären gegenüber? Diese heissen in der heutigen Zeit zwar nicht mehr Riesenbären sondern tragen den unscheinbaren Namen “Klausuren”, sind aber nicht minder gefährlich. Das Problem an der Sache: Weglaufen ist nicht! Und ob diese einem das Genick brechen, stellt sich auch erst im Nachhinein heraus. Das einzige was der moderne Lerngeplagte nun mit seinem Fluchtreflex tun kann ist wohl, sich ruhig auf seinem Stuhl zu halten und zu versuchen alle möglichen Energien, die ihm die Beine zum weglaufen andrehen wollen in sein Hirn zu projezieren um auch weiterhin tapfer den unbezwingbar scheinenden Lernstoff aufzunehmen.

    Für besonders schwache Momente empfiehlt sich jedoch der berühmte Klassiker: Auf eine Insel träumen. Und glücklicherweise wird besagte Insel sogar in einem mehr oder weniger beliebten und bekannten Lied erwähnt: Ibiza.

    Na dann nix wie weg, bevor einen in genau 3 Minuten und 39 Sekunden die knallharte Realität einholt. Sollte ich das nicht überleben, vermache ich meine Blog….euch! 

    Os gusta?

     


  3. Das YamYam in Mannheim

    Februar 7, 2012 by Delilah

    Das YamYam in Mannheim befindet sich in L14, 16 nahe des Mannheimer Hauptbahnhofs und bietet wie alle asiatischen Restaurants eine breite Palette an verschiedenen Fleisch- und vegetarischen Gerichten.

    Mit seiner gelben Außenfassade wirbt es mit dem Slogan “Lecker lecker Thai Food”. So ist es nicht zu übersehen und allein schon der Slogan macht neugierig auf das Essen dort. Unter Studenten ist das YamYam in Mannheim zu einer beliebten Location geworden. Der Innenraum ist einfach, aber gemütlich gehalten. Ein kleiner Minuspunkt bei dem Restaurant ist, dass man sich das Essen selber an der Kasse bestellen muss. Allerdings wird es einem dann fertig an den Platz gebracht und geschmacklich sind die Gerichte absolut super. Von gebratenem Hühner-, Rind-, Schwein- und Entenfleisch gibt es eigentlich alles was man von einem asiatischen Schnellrestaurant erwartet. Rotes Curry, Süß-Sauer oder das Ganze in Saté-Soße kann man sich frei aussuchen, allerdings erweckt es den Anschein als würden die guten Köchinnen dort einfach alles hineinschmeißen was die Küche so hergibt (oder wer hat in einem Hühnchen süß-sauer schonmal Erbsen entdeckt?). Die Teller sind flach und bieten nicht viel Platz für Soße, ausreichend sind die Portionen aber allemal. Preislich gesehen liegt das YamYam im Durchschnitt asiatischer Restaurants und die gebratene Ente in rotem Curry mit Ananas, Tomate, Basilikum und Reis ist ein echter Geheimtipp. Auch die  WanTan Suppe als Vorspeise oder die gebackene Banane mit viel Honig als Nachtisch sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

    via restaurant-kritik.de

    Hier finden sich vor allem am Wochenende zahlreiche Studenten und junge Erwachsene zusammen, um dort Mittag zu essen und den Flair Mannheims zu genießen. Durch die zentrale Lage kann man danach noch gemütlich durch die typischen Quadrate schlendern und an einem Samstag noch die ein oder andere Shoppingtour wagen. Wer einmal Mannheim besucht, sollte also gleich zu Anfang oder Ende des Tages das YamYam mit seinem lecker lecker Thai Food nicht auslassen. Wer sowieso gerade in den Quadraten herumirrt und die Hauptstrasse aus den Augen verloren hat, kann es auch in der ersten Filiale des YamYam in G2, 11 versuchen. Die Speisekarten sind identisch und auch diese Örtlichkeit erfreut sich in Mannheim außerordentlicher Beliebtheit!

    Da bleibt einem nur noch zu sagen: An Guadn – oder wie man hier in Baden-Württemberg sagt – einen guten Appetit!


  4. Mannheim Clubbing: Das Koi

    Januar 12, 2012 by Delilah

    Auch wenn es mir schwer fällt in Mannheim das Wort Clubbing zu verwenden, so kann man das Koi (hätte es einen anderen Standort) als durchaus passend dafür bezeichnen. Sehr schöne Einrichtung auf zwei Areas, dunkelblaue Samtsofas im Erdgeschoss, gemütliche Tanzfläche im Untergeschoss. Das Ganze im klassischen dunkelrot gehalten, einige Spiegel und die typischen Glitzer-, Glas- und Kristallelemente die natürlich in keinem Club fehlen dürfen.

    Die Musik ist tagesabhängig, Donnerstags gibt es für die Ladies süßen Likör für lau an der Bar. Klarer Fall: Donnerstag ist Koi Tag!

    via weheartit.com

    Auch heute. Der erste Donnerstag in Mannheim muss ein klassischer sein. Zu Hause bleiben wäre fatal, wäre doch der Schmerz über den ersten verpassen Pacha-Besuch, der in München nun die nächsten drei Monate ohne meine Stöckeligkeit stattfindet, nur halb so gut zu verkraften. Auch wenn die High Heels hier nur max. 8 cm hoch getragen werden, so kann man doch genauso viel Spaß haben! Rede ich mir ein. Nein es ist so! Alles wie zu Hause: Schlafmangel? Check! Viermal die Woche weggehen? Check! Laute Musik und gut gelaunte Leute? Check!

    Das einzige was schlimmer ist: Der nächste Tag. Müdigkeit in Vorlesungen bedeutet stundenlanges zuhören und nichts als zuhören. Der faszinierende Effekt in dem sich Dozenten auf einmal wie die besten Gute-Nacht-Geschichtenerzähler anhören und man sich in diesem Moment keine schönere Erzählstimme vorstellen kann. Erfassung des Inhalts? Fehlanzeige. Kopf auf dem Tisch? Fast…wenn beide Hände nachgeben auf denen er mit letzter Kraft gestützt wird.

    Deswegen lieber vernünftig werden? Fuck it, I´m young! ;)

    Also wird es nun wieder Zeit sich mit den üblichen Verdächtigen auf einen Einstimmungs-Drink in einem gut ausgesuchten Wohnzimmer zusammenzufinden um anschließend gemeinsam in einer Riesengruppe das Koi zu stürmen.

    Wir sind wieder da. Die Ruhe ist vorbei!

     


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