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‘Studentenleben’ Category

  1. Rote Haare färben

    Januar 25, 2012 by Delilah

    Der Friseurbesuch ist für eine Frau wohl das Mittel gegen jegliche Krisen und Katastrophen die in einem jungen, vielseitigen und turbulenten Leben einfach auch mal vorkommen müssen und auch vorkommen. Genau genommen wird ein solcher immer dann nötig wenn frau sich einmal wieder verbrannt hat. Beim Spiel mit dem Feuer sozusagen. Wir können es halt nicht lassen. Aber Feuer lodert ja auch an allen Ecken und Enden. Wie zum Beispiel das Hinauszögern des Lernbeginns für die heranrückenden Klausuren und der riskante Test in wie kurzer Zeit man es dieses Mal doch noch hinkriegt; die Parties auf denen man eigentlich zeitig gehen wollte, da man am nächsten Tag früh rausmuss und sich dann aber doch einredet, dass man ja nur einmal lebt und am nächsten Tag ganz bestimmt nicht müde ist. Oder der Traumtyp von dem man genau weiß, dass er einem das Herz brechen wird und man es doch nicht lassen kann an dem einen Funken Hoffnung und weiblicher Hirngespinstigkeit festzuhalten und zu schauen wie weit man wohl kommt bevor es knallt.

    via weheartit.com

    Oft geht dieses Spiel mit dem Feuer noch gerade gut (im allgemeinen Fall vor allem in der Lernsache) und frau fühlt sich intelligent, fantastisch und erfolgreich. Doch speziell als besonders waghalsiges weibliches Exemplar muss man eben auch lernen einzustecken. Auch wenn man denkt Brandblasen stehen einem nicht und aus diesem Grund würden sie einem wohl freiwillig und aus Respekt bzw. wahlweise Mitleid fernbleiben. Falsch gedacht. Sieht in der Tat hässlich aus und brennt wie sau. Was da brennt ist allerdings meistens das Ego, das es nun wieder aufzubauen gilt. Hierzu ist der Friseur der optimale Anfang für den Weg zur Wiederherstellung der ursprünglichen Fantastischkeit. Denn sieht man dann einmal wieder blendend aus kann es  nämlich schon auf Partymarathon gehen, optional auch in schlimmen Fällen zum vorherigen Power-Shopping, um sich mit freundlichen, aufgeschlossenen Leuten zu umgeben, die einem mit ihrer Art das Ego wieder aufbauen. Schön, aufgeschlossen, fröhlich und ohne Zeit zum Fresse ziehen – das sind wir schließlich!

    Ich bevorzuge jedoch – ist gerade keine Katastrophe zur Hand – auch gerne meine jüngst ausgebrochene Midlife-Crisis als Grund für einen Friseurbesuch. Denn als dualer Student hat man nicht nur weniger Zeit als andere, man hält sich darüberhinaus die Hälfte auch noch in einer Firma auf. Dort gilt in der Praxisphase für gewöhnlich ein gewisser Dresscode… und  pinke, grüne, blaue oder orangene Haare sowie Piercings gehören definitiv nicht dazu. Also wo das Ganze noch schnell vor dem nahenden Ende seiner Jugend unterbringen? Richtig – in der Theoriephase!

    Also habe ich es getan. Und zwar nicht nur rot, sondern feuerrot! Passender Nagellack und Schminke ist dazu auch schon vorhanden. Sieht bombe aus und macht Bombenstimmung! Yaaaaaaay!

    Traut euch auch, bevor es zu spät ist ! ;)


  2. Der Thekenabend im Ulmenweg – Mittwochs at it´s best!

    Januar 18, 2012 by Delilah

    Viele mögen ja sagen der Thekenabend im Ulmenweg sei nicht gut genug besucht, versifft und es gäbe nur schlechtes Bier. Zumindest dem letzten Punkt kann ich zustimmen. Allem anderen nicht. Denn eins ist er mit Sicherheit: Kultig!

    In ganz Mannheim ist der Thekenabend der Studentensiedlung Ludwig-Frank im Ulmenweg bekannt und aus der ganzen Stadt kommen jede Woche zahlreiche Studenten hinaus ins abgelegene Käfertal um genau diesen zu besuchen. Und wenn nicht zu einem normalen Theken-Mittwoch, dann zu einer der regelmäßig stattfindenen Themenpartys. Auf diesen wird monatlich je nach Thema gern mit günstigen Preisen und obendrein zahlreichen Werbegeschenken (zB. der Marke Tequila auf dem Mexican-Abend) um sich geschmissen. Und wenn es was umsonst gibt und alle hingehen… dann gehen auch alle hin. Und das immer wieder gern.

    via weheartit.com

    Denn auch wenn die Location nicht die Hochwertigste ist (eine große Turnhalle mit Tischtennis und Kickern, sowie ein Barraum mit Tanzfläche und Sitzgelegenheiten), so ist sie doch typisch studentisch und außerdem auf jeden Fall passend zum bereits im I´ts Monday erwähnten liebevoll gepflegten Studentenniveau.

    Auch heute findet der Thekenabend wieder direkt im Haus 3 statt und erwartet neben dem typischen Stammpublikum auch wieder einmal zahlreiche staunende Erstsemester, die sich nicht nur an das Niveau sondern auch an außergewöhnlich günstige “Bier”-Preise gewöhnen müssen. Und da ich nicht nur gerne meinen Mitstudenten beim Eingewöhnen behilflich bin, sondern auch mein Anfahrtsweg nicht allzu lang ist, spricht wohl nichts gegen den allwöchentlichen Besuch in diesem edlen Etablissement.

    Natürlich denke ich hierbei kein bisschen an die geliebte 089-Bar, in der die Münchner heute schon zum zweiten Mal und wohl auch noch die nächsten 10 Wochen ohne mich feiern.

    Ein Glück also, dass der Thekenabend als willkommene Ablenkung genau auf den Mittwoch fällt. Müsste man HighHeels nicht gegen Chucks, Bier gegen “Bier” und Discokugel gegen Hängelampe tauschen, wäre es fast wie zu Hause… ;)

     


  3. It´s Monday?

    Januar 16, 2012 by Delilah

    Wie erst Montag?

    Montag, der Tag vor Dienstag und der Wochentag, der am weitesten weg vom Freitag ist…

    Jeder kennt es: Das Wochenende ist gerade erst vorbei und schon fängt man mit den Planungen für das nächste an. Eigentlich steht alles schnell und abends wird sich auch schon auf die nächsten Events gefreut. Dann der ernüchternde Blick auf den Kalender bzw. Stundenplan: Morgen ist erst Dienstag! WHAT!?

    Courtesy of Google Images

    So hat sich der Wochenanfang mal schnell in einen gefühlten Donnerstag verwandelt, doch spätestens nach der ersten Frage ob man denn zum traditionellen Montags-Cocktailwürfeln ins Mannheimer Enchilada käme, reißt es einen sogleich brutal aus der überaus angenehmen Illusion.

    Jetzt nur nicht die Motivation verlieren. Wir sind ja nicht zum Spaß hier. Oder nur zu 80%. Der Rest wird eben in der Uni abgesessen, aufmerksam wenn möglich. Doch auch dort kann man viel Spaß haben, wenn auch auf überaus niedrigem Studentenniveau. Heute erst hat mir jemand einen Penis aufs Blatt gemalt. Und das Beste: Auf diesem Niveau ist sogar das witzig. Wir sind also wieder in Mannheim angekommen!

    Mit so einer Riesenportion schlechtem Humor lassen wir uns also auf keinen Fall die Laune verhageln! Auch wenn erst Montag ist.

    Falls dies doch mal der Fall sein sollte (aufgrund schlechten Dozenten/Wetter/Essen oder akutem Schlaf- oder Zigarettenmangel), sollte man auf jeden Fall dieses Lied zu Rate ziehen, das ich gestern erst wieder auf meinem alten I-Pod fand:

     

    Durchhalten verehrte Leidensgenossen, das nächste Wochenende kommt bestimmt! ;)

     

     


  4. Duales Studium – wo Schizophrenie auf einmal sinnvoll wird

    Januar 10, 2012 by Delilah

    Es ist wieder so weit: Der vierteljährliche Wechsel hat stattgefunden. Ich tausche Business Outfit gegen bequeme Jeans, seriöses Auftreten gegen Rumlümmeln, ordentliches Aufrechtsitzen gegen müdes Gehänge auf einem unbequemen Holzstuhl. Noch nie war das Handy so wichtig, noch nie Übermüdung so fatal und noch nie der Wechsel zwischen zwei Seiten seines eigenen Ichs so verwirrend.

    Firmen- und Studentenleben: Zwei Welten prallen aufeinander! Und in beide soll man sich möglichst perfekt einfügen. Ich für meinen Teil bevorzuge den produktiven Part des dualen Studiums: Die Praxisphase! Dort lernt man noch etwas fürs Leben, produziert Nützliches, lernt den Umgang mit Geschäftsleuten und konsumiert nur halb so schlechtes Kantinenessen wie in der Uni. Dass das Ganze auch noch in der Partymetropole München stattfindet macht es somit zum ultimativen Nonplus-Ultra.

    via weheartit.com

    Doch irgendwann ist auch die schönste Praxisphase vorbei und für einen dualen Studenten wie unsereins geht es wieder an die heißgeliebte Hochschule im schönen Mannheim. Drei Monate gilt es hier vierteljährlich auszuhalten, drei Monate in denen auch wir einmal das typische Studentenleben auskosten dürfen. Zwar mit einem Stundenplan von etwa 30-40 Wochenstunden statt den gefühlten 12 eines normalen Studenten, allerdings mit mindestens soviel Party und zermatschten Gesichtern am nächsten Tag. Wäre die Stadt nur halb so hässlich und die Klausuren nur halb so viele, klänge das durchaus attraktiv.

    Was also tun um zumindest die ersten zwei Monate vor Beginn der typischen Lernbulimie besonders ereignisreich und typisch studentisch zu gestalten? Ganz einfach: Persönlichkeitswechsel! Den ehrgeizigen Macher aus dem Büro samt Anzug gegen den gechillten Studenten im Freizeitlook tauschen, das höfliche Lächeln gegen die gelangweilte Fratze und das halb so schlechte Kantinenessen gegen das schlechte Kantinenessen. An Partys mangelt es vor allem in Studentenwohnheimen nicht und als extrovertierter Großstädter findet man auch im tristen Mannheim schnell einen Haufen Gleichgesinnter, mit denen es sich bei dem ein oder anderen baden-württembergischen “Bier” doch durchaus aushalten lässt. Ebenso ist zwar die Discoauswahl begrenzt, jedoch stellt man auch hier nach ausreichender Recherche fest, dass es in Mannheim für jeden Abend der Woche (außer Dienstag) eine einigermaßen lohnenswerte Abendbeschäftigung gibt.

    Bleibt nur noch das Problem der sich ewig hinziehenden Vorlesungsstunden in denen ein gesunder Schlaf nicht möglich ist und dass es sich fernab Münchens wohl kaum lohnt die Lieblings-High Heels dem gefürchteten Verschleiß auszusetzen – Doch dafür gibt es ja zum Glück Wochenenden! Noch 4 Tage…

     

     


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