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  1. Reisebericht Liverpool

    Mai 8, 2012 by Delilah

    Wie schon berichtet, war am Wochenende shoppingwütiger Feierbesuch da. Neben typischen Mädelsgesprächen und einer kleinen Shoppingtour in Manchester und Chesterfield wollten wir uns allerdings auch etwas kulturell betätigen und wählten uns hierfür die nahegelegene Geburtststadt der Beatles – Liverpool – aus.

    Reisebericht Liverpool

    Liverpool ©by Delirious

    Als nahegelegen würde man drei Stunden Entfernung mit dem Zug bei sich zu Hause wohl nicht bezeichnen (das entspricht immerhin meiner Wochenend-Haus-und-Hof-Strecke Mannheim – München in der Theoriephase), die Wahrnehmung scheint sich aber im Ausland offensichtlich stark zu verzerren. Denn drei Stunden waren schnell vorbei und auch der Ticketpreis für Hin- und Rückfahrt war mit £37.50 doch recht erschwinglich, betrachtet man den One-Way-Preis besagten Mannheim-Münchens ohne Bahncard mit 80€.

    The Albert Dock & Titanicmuseum

    The Albert Dock Liverpool ©by Delirious

    Dort angekommen kauften wir uns erstmal fuer £1.50 einen kleinen landkartenartigen Wisch um uns sogleich über die sehr zentrale Lage der Liverpool Lime Street Station zu erfreuen. Von dort aus konnte man nämlich bequem durch die Innenstadt und die Fussgängerzone zum Albert Dock ans Pier spazieren und das Wasser bewundern. Zum Glück war dies der erste Sonnentag seit drei Regenwochen und wir hatten den Schirm einmal nicht umsonst vergessen. Direkt am Pier befanden sich auch direkt das Beatles Museum, das Liverpool Museum sowie das Marine & Titanic und das Sklaverei Museum. Allesamt for free. So entschieden wir uns auch gerne  für eine kleine Brise kulturellen Inputs und machten uns auf zum Titanic- und dem Sklavereimuseum. Sehr schön inszeniert, alte Fundstücke, musikalische Untermalungen, detaillierte Beschreibungen und das alles in Bezug auf Liverpool, in der die Titanic erbaut wurde. Mir als Titanicfan (und das nicht nur seit dem jungen DiCaprio) und meiner Freundin hat dies insgesamt sehr gut gefallen und wir machten uns auf, um nach etwas zu essen zu suchen (nicht ohne vorher unserem kindlichen Spieltrieb nachzugeben und vor dem Museumsausgang noch eine Münze im Souvenir-Titanicmuster-Drück-Gerät (mit Kapitänlenkrad!) kaputtzupressen).

    Liverpool Cathedral

    Kaum zurück auf der Strasse erhaschten wir allerdings schon das nächste beeindruckende Ziel: Die Liverpool Cathedral. Majestätisch aus dem übrigen Häuserwirrwarr herausragend, allerdings etwas weit weg, beschlossen wir dem Wegweiser (“Liverpool Cathedral 10 Minutes”) zu folgen. Unser Weg führte uns durch zahlreiche Seitenstrassen, die gerammelt voll mit Pubs und Clubs zu sein schienen. Auch wenn die Clubs um vier Uhr nachmittags noch geschlossen waren, waren die Pubs an diesem Sonntag doch bereits gut besucht und mit biertrinkenden Engländern jeden Alters fröhlich bevölkert. Trotz der schönen Kulisse kam uns der Marsch bergauf jedoch wie eine Stunde vor, was anschließend allerdings durch das beeindruckende Innere der Kathedrale entschädigt wurde. Bis zur Decke waren es bestimmt 30 Meter, an jeder Seite die klassischen bunten Fenster und am Ende eine mehr als gigantische Orgel, an der gerade ein junger Engländer das Spielen übte. Die beste musikalische Untermalung also, die man sich in so einer massiven Kirche vorstellen kann.

    Als wir anschließend – immernoch hungrig – zurückliefen, hörten wir aus einer weiteren Kirche laute Rockmusik ertönen und mussten mitten auf der Strasse noch einmal umkehren. Es handelte sich hierbei um eine Kirchenruine, die den Bombenhagel aus dem Krieg nicht überlebt hatte. Als modernes Museum umfunktioniert, konnte man diese ebenfalls kostenlos besichtigen, sobald man am Eingang eine Einverständniserklärung für das Betreten auf eigene Gefahr (inklusive dem eigenen Todesfall) unterschrieben hatte. Machte es irgendwie spannend. War es aber nicht.

    The Cavern

    The Cavern Club

    Zu guter Letzt gelang uns das “Einkehren” in eine Fish´n´Chips Bude in der ich nachfragte, was denn ein Chicken Dinner beinhaltete. Freundlich wurde mir in Liverpool´schem Slang auch sogleich erklärt: “Aandkfjanfgbl Chicken, anskjdnakjfgnakjfbak Chips.” Aha. Nehm ich. Letztendlich bestand das Dinner dann aus einem Riesenberg Pommes, gekrönt von einer riesigen Kelle pürierter Erbsen (“mashy peas”), Soße (“gravy)  und einem zierlichen Hühnerbeinchen. Mehr als Letzteres war neben ein paar aufgeweichten Pommes auch nicht zu genießen (ich hasse Erbsen) und so ist man doch immer wieder froh, dass auf McDonald´s eben weltweit Verlass ist.

    Nach dem üppigen Festmahl besuchten wir noch “The Cavern“, die Geburtstätte der Beatles, und kehrten dann todmüde zur Lime Street Station zurück. Nach einem Zwei-Stunden-Powernap war für einen Pub-Besuch in Chesterfield jedoch wieder genügend Energie getankt. Zum Glück. Sinnvoller wurde selten ein Sonntag genutzt. Me gusta =)


  2. Spotify und Besuch in England

    Mai 1, 2012 by Delilah

    Nach einigen Tagen Pause hier wieder eine kleine Meldung aus der verregneten und verwindeten Insel. Es gibt auf einmal wahnsinnig viel zu tun, die Ruhe in der Eingewöhnungsphase scheint vorbei zu sein und es geht ans Eingemachte. Reisen nach London und Edinburgh stehen an und wollen organisiert und geplant werden. Ebenso hat sich schon nach der Familie der zweite, dritte und sogar vierte Besuch angekündigt. Diesmal von der allerliebsten weiblichen Freundinnen Seite, die schon ganz wild darauf ist, die diversen Primarks und Dancefloors quer durch ganz UK zu stürmen. Me gusta!

    Inzwischen habe ich auch das in England schon lange übliche und sich auch in Deutschland rasend schnell verbreitende Spotify für mich entdeckt Denn mit diesem kann man für nur 9,99 € im Monat übers Internet kostenlos alle Musik hören, die man möchte und bekommt gleichzeitig noch alle Infos über Neuerscheinungen und sogar wann die Lieblingsband das nächste Mal in der Nähe spielt. Die perfekte Untermalung im Alltag und noch dazu billiger, als sich alle Lieblingslieder auf iTunes downloaden zu  müssen. Daher habe ich auch schon eine ganze Menge neuer Songs entdeckt, die sich nun langsam aber sicher zu meinen England-Soundtracks entwickeln. Definitiv einer davon ist der Mega-Gute-Laune-Macher Hit von Skrillex “Bangarang”:

    Anhören und den Endorphinen beim Regentanz zuschauen! Weitere Chesterfield/Manchester/London/Edinburgh-Soundtracks und die passenden Erlebnisse dazu werden folgen :)


  3. Regenwetter und der erste Besuch

    April 25, 2012 by Delilah

    Jaaaa heute bin ich das erste Mal angepisst. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Regenwetter! Es regnet!! Und regnet und regnet und regnet. Den ganzen Tag. Wie verrückt. Und wer vergisst seinen Regenschirm? Die Frage muss ich wohl nicht beantworten. Da schlappt man also als dualer Student mit seinen dünnen Businessklamotten und Ballerinas mit der wasserabweisenden Wirkung eines Taschentuchs durch die Gegend und versucht den Bus zu erwischen, mittags etwas zu essen zu kaufen und abends wieder heil heimzukommen. Die Betonung liegt auf versucht! Denn es regnet nicht nur – nein- es geht auch noch Wind.Um genauer zu sein: Es geht Sturm!! Unterstellen ist also zwecklos, peitschender Regen überall, Nikotingenuss unmöglich, das Halten eines Regenschirms somit überflüssig. Ist ja auch nicht so als hätte man sich morgens die Haare gemacht, sich irgendwie hergerichtet, gehofft dass einem am heutigen Tag nicht das Wasser die Strumpfhose hochkriecht. Weit gefehlt. Ein schöner Tag! Und kein Ende in Sicht. Zumindest nicht laut der I-Phone Wetter-App. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen war schließlich die Sms aus München, dass bei so schönem Wetter dort im Büro zu sitzen ja irgendwie gemein sei. Aha. Und die 27 Grad am Wochenende würden ja auch heiß erwartet. AHA!!

    via weheartit.com

    Doch nun zu einer erfreulicheren Nachricht als dem englischen Aprilwetter für das niemand etwas kann und gegen das auch niemand außer vielleicht ein besonders begabter Wetterfrosch oder Regentänzer etwas tun kann: Es kommt Besuch! Gleich zweimal. Dieses Wochenende erscheint ein Teil der Familie um sich mit mir gemeinsam über englische Sehenswürdigkeiten, Kulinaritäten und Pubs zu freuen (und wahrscheinlich auch um zu kontrollieren ob ich mich schon des vorherrschenden Dresscodes mit seinen Minikleidchen und der High Heels Glitzer Mentalität angenommen habe). Und nächstes Wochenende erscheinen meine Liebsten aus Regensburg, um mir beim Leershoppen des Primark Gesellschaft zu leisten. Alleine schafft man das ja auch nicht. Und Tipps, sowie eine zweite und dritte Meinung beim Outfit- und High Heels Kauf braucht frau schliesslich dringend :) Und ein weiteres Plus: Es wird importiert was das Zeug hält! Ein Stück Heimat aus dem Koffer. Me gusta!


  4. Geisterhäuser und ein Metalkonzert in Sheffield

    April 24, 2012 by Delilah

    Letzten Freitag nahm mich eine Kollegin zu einem Konzert und somit auf meinen ersten Ausflug in die viel beschwärmte Nachbarstadt Sheffield mit. Das Konzert fand im sogenannten Cooperation statt. Einem relativ bekannten und relativ klassischen Rockschuppen. Gut zu vergleichen mit dem Backstage oder dem Ampere in München. Aufgetreten sind verschiedene junge Rock- und Metalbands, was mir aufgrund meiner pubertären Gothicvergangenheit trotz Glitzer High Heel Gemüts immernoch gut gefallen hat. Der Style der Zuschauer war dementsprechend piercinglastig und jede Dritte hatte dieselben feuerroten Haare wie ich. Ich habe also überraschend gut ins Bild gepasst, auch wenn ich mich outfittechnisch nicht für Nietengürtel und schwarz in schwarz entschieden hatte. Was allerdings weniger gut war, war die anschließende Musik, als der darüberliegende Club gegen 12 seine Pforten öffnete. Hier gab es plötzlich den kompletten American Pie Teil 1-7 Soundtrack zu genießen, dessen Begeisterungsphase ich irgendwie in keinem Teil meiner bisherigen Jugend durchgemacht hatte, und dem ich somit nur wenig abgewinnen konnte. Aus diesem Grund wurde es ein nicht allzu langer Abend, allerdings wird mich dies sicher nicht davon abhalten, bald auf weitere Erkundungstour in Sheffield zu gehen. :)

    via weheartit.com

    Auch dass es in so einigen Örtlichkeiten Englands spuken soll, hat man schon des Öfteren im Fernsehen gesehen oder in Büchern gelesen. Dass ich aber in einem arbeiten und gleichzeitig in einem wohnen würde, hätte ich nicht gedacht. Zuerst wurde mir erzählt, dass es in unserem Head Office spuken soll, da dies früher einmal ein Krankenhaus war und dort Leute gestorben sind. Entsprechende Ghost Stories lägen hier von einem Team vor, dass dort einmal eine Nachtschicht einlegen musste. Der genaue Inhalt der Geschichten wollte mir aber nicht erzählt werden. Ganz anders bei meinen lieben Mitbewohnern. Zuerst erfuhr ich, dass unser Haus wohl auf einem 200 Jahre alten Friedhof steht, ein paar Tage später, dass besagtes Gebäude wohl ebenfalls ein altes Krankenhaus ist. Um dem ganzen noch ein i-Tüpfelchen zu verpassen, wurde dies noch mit einem Exempel ausgeschmückt, nämlich dass einer der Bewohner einmal nachts seine Beine nicht mehr bewegen konnte, weil diese von jemandem am Bett festgehalten wurden. Aha. Geisterhäuser überall. Welcome to England!

    Delirious Lifestyles wünscht euch in diesem Sinne süße Träume ;)


  5. Planlose Taxifahrer und köstliche Salatboxen

    April 22, 2012 by Delilah

    Wie der Titel schon sagt ist man hier in England als, wie man in Bayern sagen würde, “Zuagroaster” verschiedensten Eindrücken ausgesetzt. Zu einem der ersten gehört definitiv die Taxifahrt vom Bahnhof in Chesterfield zum dem Wohnhaus in dem man nun die nächsten drei Monate zubringen sollte. Nicht nur, dass man dem Fahrer fast die Tür einrennt weil dieser plötzlich auf der falschen Seite sitzt, dieser kannte sich leider auch so gar nicht in seinem Arbeitsgefilde aus. Alles was ich hatte war eine Adresse, ein Handy ohne  Internet und zwei schwere Koffer mit insgesamt 32,2 Kg.

    Als das Navigationssystem des Taxifahrers schließlich seinen Geist aufgab fragte dieser mich, wo wir denn nun hinmüssten. Am liebsten hätte ich ihn natürlich beschimpft, schließlich sollte man sich als solcher erstens ein bisschen auskennen und zweitens weiß man als Münchner natürlich nicht wo man irgendwo in der Mitte Englands als nächstes abbiegen muss. Aufgrund weiblicher Kultiviertheit  fragte ich jedoch stattdessen beim nächsten Pub nach dem Weg und wir fanden schließlich besagtes Haus, an dem mir meine Mitbewohner dann meine Koffer ins Zimmer trugen. Das riesige Bett und die ebenso breite wie lange Bettdecke dort ließen mich den Ärger jedoch schnell vergessen und seitdem nächtige ich dekadent und diagonal ohne jegliche Platzeinschränkungen. Me gusta! :)

    via weheartit.com

    Zu einem weiteren positiven Eindruck gehört auch die breite Auswahl an Mittagsmenüs. Man kann es sich nämlich aufgrund 60 Minuten Mittagspause bequem in der Stadt selbst zusammenstellen und hat somit augenscheinlich die Chance auf eine vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung. Bei näherem Hinsehen beschränkt sich das Angebot an englischen Speisen jedoch auf Kuchen, Kekse, Sandwiches im Soft Bread und Salaten. Um einem plötzlichen hefeteigartigem Aufgehen meiner Figur vorzubeugen, habe ich mich aus diesem Grund bisher hauptsächlich auf Salatboxen beschränkt. Diese kann man sich in einem kleinen Laden frisch zusammenstellen lassen und hat als Highlight zum Schluss noch die Möglichkeit aus verschieden angerichteten Chicken- und Shrimps Extras zu wählen. Wirklich köstlich und auch noch gesund. So etwas sollte es in Deutschland auch geben. Ein Subway für Salatboxen sozusagen! Ein echter Geheimtipp für Einwanderer, die das Soft Bread nicht mehr sehen können und sich bei deren Anblick nach einer knusprigen Semmel sehnen (eine solche zum Salat dazuzuessen zu wollen sollte man sich hier ebenso abgewöhnen).

    Chesterfield – planlose Taxifahrer und köstliche Salatboxen! Coming up: Geisterhäuser und Konzerte in Sheffield. See you in a bit ;)

     

     

     

     


  6. Party in Chesterfield

    April 15, 2012 by Delilah

    …auch wenn Party in Chesterfield für eine Nicht-Großstadt natürlich die falsche Bezeichnung ist, so kann man es doch als Weggehen in Chesterfield bezeichnen. Deswegen nicht Party, weil es keinen eigentlichen Club zum Tanzen gibt, deswegen durchaus Weggehen weil ich mal wieder durchweg positiv überrascht von Chesterfield und den Engländern war.

    via weheartit.com

    Am Freitag war es also soweit, fünf meiner Mitbewohner nahmen mich auf eine Kneipentour durch die zahlreichen Pubs in Chesterfield mit. Als wir in das Taxi einstiegen erwartete ich nicht viel und war aufgrund der Tatsache, dass dies wohl eher einem Weggehen in einer gediegenen Kleinstadt gleichen dürfte, auch nicht sonderlich aufgestyled (was im Allgemeinen heißt, dass ich die High Heels mit Glitzer keinem unnötigen Verschleiß aussetzen möchte und diese im Schrank bleiben). Die erste Überraschung ereilte mich schon nach dem ersten Schritt in den ersten Pub “Yates”. Die Engländerinnen waren durchaus aufgestyled. Eigentlich nicht aufgestyled sondern totally overdressed mega aufgemotzt mit allem was man sich darunter vorstellen mag. Hautenge superkurze Kleidchen, dunkles Make-Up zu hellrosa Lippen und glitzer Accessoires, dazu kombiniert mörder High Heels im Leopardenlook. Dabei interessiert es die Damen auch nicht wieviele Kilos sie gegenwärtig mit sich herumtragen und so bietet sich dem interessierten Pub-Neuling ein relativ einheitliches Bild an chesterfild´schem  Ausgeh-Dresscode.

    Hieraus ergeben sich gleich zwei Vorteile: 1. Es darf sich getrost auch in kleinen Orten beliebig hergerichtet werden ohne dass frau wie ein bunter Hund aus der Masse heraussticht (im Gegenteil: Sie tut es wohl wenn sie es nicht tut) und 2. es ist nicht nötig sich wegen etwaigen Komplexen was Bauch und Oberschenkel betrifft Gedanken zu machen, es gibt immer jemanden der noch beleibter ist.

    Chesterfield : die High-Heel- und frauenkomplexfreundliche Ausgeh-Stadt! Me gusta!


  7. …Busfahren in England die Zweite

    April 12, 2012 by Delilah

    Um noch einmal an das Busfahren in England  gestern anzuknüpfen, habe ich heute drei weitere wichtige Lektionen gelernt:

    1. Dem Busfahrer muss ein Handzeichen gegeben werden, sonst hält dieser nicht an und fährt sogar an vollen Bushaltestellen vorbei, 2. auch wenn man Handzeichen gibt ist nicht garantiert, dass der gute Busfahrer auch wirklich anhält, 3. danach einfach in den nächsten Bus einzusteigen und dabei die (überraschend vorhandene) Anzeige der Busnummer zu missachten ist nicht klug.

    via weheartit.com

    Kurzum: Dies alles ist mir heute passiert, zuerst gepflegt im falschen Bus und somit am anderen Ende der Stadt gelandet (immerhin wurde meine Wenigkeit somit mal zu sportlicher Betätigung genötigt und kennt sich jetzt ein bisschen aus) , dann am Abend trotz Handzeichen vom Busfahrer mit anderen wild herumfuchtelnden Engländern buchstäblich im arschkalten Regen stehengelassen. Die 30 Minuten Wartezeit waren auch fast nicht kalt und somit war es auch nicht so schlimm, dass man im Regen auch mal die Haltestelle verpassen (wie gesagt, keine Anzeige und jedes Mal zu drücken habe ich mich aufgrund der massiven Oberarme des Busfahrers nicht getraut) und einen weiteren Spaziergang im strömenden englischen Nass unternehmen durfte.

    Memo an mich: Umbrella kaufen! 

    Demnächst: Orientierungslose Taxifahrer und köstliche Salatboxen. Freut euch drauf ;)


  8. Busfahren in England

    April 11, 2012 by Delilah

    …und andere Kulturschocks.

    Und wer jetzt denkt ich fange an mal wieder über Bier zu schimpfen der irrt. Denn heute habe ich mich das erste Mal getraut eines zu probieren. Genauer gesagt ein “Carling Chrome Lager” und es ist wirklich überraschend wenig scheisse. Aber da dieses eine Bier nun wirklich unter den zahllosen wesentlich einschneidenderen bisherigen Eindrücken in England zu vernachlässigen ist, hier einige von den Wichtigen:

    via weheartit.com

    Das 10 Pence Stück ist größer als das 20 Pence Stück, was die Kleingeldsuche aufgrund des gewohnten aufsteigenden Geldbetrags gemäß Größe reichlich erschwert, vor allem wenn man aus Deutschland noch verwirrend viele Eurostücke importiert hat. Weswegen ich mir heute beim Bezahlen einer endlos teuren Cola (wie nahezu alles hier, sieht man einmal vom äußerst günstigen und beliebten Primark ab) die Dinger bis kurz vor die Pupille halten musste um in der Geschwindigkeit einer 95-jährigen Rentnerin den angefragten Geldbetrag zusammenzuzählen.

    © by Delirious Peanut Butter

    Ebenso habe ich gestern vergeblich versucht ein Ein-Pound-Stück in einen Einkaufswagen zu stecken, bis mir klar wurde, dass es hierfür keine Vorrichtungen gibt und diese einfach kostenlos sind. Nicht kostenlos und mit deutlich weniger Kundenorientierung verbunden ist jedoch das Busfahren in England.

    Denn es gibt weder Haltestellenlisten mit Route und Ankunftszeit noch elektronische oder sonstige Anzeigen innerhalb des Busses mit Information wo man denn als nächstes halten wird. Kennt man somit nicht die Landschaft und die genaue Reihenfolge der Haltestellen auswendig (drückt man nämlich nicht rechtzeitig, ist man schon fast bei der nächsten Haltestelle) hat man nur drei Möglichkeiten: 1. Sich hinsetzen und sich wie ein Schwan (oder so ähnlich) den Hals nach der Beschriftung der nächsten Haltestelle verrenken, 2. einfach bei jeder Haltestelle drücken und hoffen, dass einem der Busfahrer nicht an die Gurgel springt und 3. nach Gefühl und auf gut Glück irgendwo aussteigen. Fragt mich nicht wie ich das heute gemacht habe, jedenfalls bin ich heil an der Arbeit und wieder im Haus angekommen. Weitere Eindrücke werden bald folgen. Meanwhile always keep in mind: Peanut Butter contains PEANUTS!! Oo


  9. Praxisphase in England

    April 9, 2012 by Delilah

    Jaaa es ist soweit. Das vierte Praxissemester ist bekanntlich eines der aufregendsten, denn es findet im Ausland statt. In meinem Fall in England, Chesterfield. Mein Wunsch nach London zu kommen hat sich zwar aufgrund mangelnden Bedarfs dort leider nicht erfüllt, jedoch sind die typischen delirious lifestyles wohl in jeder Stadt zu Hause. Somit ist in erster Linie die Optimierung einer Fremdsprache und das Sammeln von Auslandserfahrung oberstes Ziel einer solchen Praxisphase – und da man ja bekanntlich in ganz England der englischen Sprache mächtig ist und die typische Otto- Normal-Verteilung zweifellos auch auf Clubs und das Angebot an jungen Partywütigen zutrifft, dürfte sich ein dualer Student in absolut jeder Stadt der Praxisphase im Ausland wohlfühlen.

     

    via weheartit.com

    Bereits heute hat sich also Ms Delirious aus der bayrischen Hauptstadt verabschiedet, um für drei Monate auf besondere Erkundungsreise und lifestylemäßige Horizonterweiterung zu gehen.

    Die Reise war nur halb so schlimm wie gedacht und das Anwesen in typisch englischem Stil auf den ersten Blick durchaus ansehnlich und ebenso mit jungen Leuten bevölkert. Me gusta!

    Man drücke mir die Daumen für den ersten Arbeitstag der Praxisphase in England morgen. Der duale Student lebt schließlich hierfür! Auf dass meine Englischkenntnisse zu einem Verständnis auf beiden Seiten führen mögen :D


  10. Ostern in München – Party in der Milchbar

    April 8, 2012 by Delilah

    Ostern in München

     

    Die Zeit vor der großen Reise nach England will genutzt werden und der Abschied vom Münchner Partyleben natürlich in einem beliebten und berühmten Club gefeiert werden. Geht es doch aufgrund der erzkatholischen Glaubensrichtung der Bayern am Gründonnerstag und Karfreitag ruhig und beschaulich zu (Tanzverbot ab Gründonnerstag 0 Uhr bis Karsamstag 0 Uhr), darf am Ostersonntag wieder gefeiert und die Musik aufgedreht werden. Bei schönem Wetter erfreuen sich die Münchner auch tagsüber schon bei einer Maß Osterbier der herrlichen Biergartenkulisse. Da diese Option dieses Jahr allerdings buchstäblich ins Wasser – pardon – in den Schnee fällt, muss hier nach einer passenden Alternativlösung für den Ostersonntag gesucht werden.

    Quelle: partygaenger.de

    Sweet Easter Ball in der Milchbar

    Ein Glück, dass sich hier gleich zwei glückliche Umstände treffen: Es ist Ostern und Münchens beliebte MilchundBar schmeißt ne Party. Den sogenannten Sweet Easter Ball. Hier bitten die alten Hasen der Münchner Underground House & 2Step Szene mit Empee, LuvinLou und DayJan jedes Jahr aufs Neue zum Ostertreffen. Ebenfalls für Stimmung sorgen wird auch MC Stretch aus London.

    Wenn das mal keine Gelegenheit ist sich an seinem letzten Abend vom geliebten München zu verabschieden. Me gusta!

     


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