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  1. Semester vorbei – endlich Freiheit und Freizeit!

    April 6, 2012 by Delilah

    13 Klausuren sind vorbei. Drei Wochen voller muffiger Bibliotheksluft, zahllosen Energy-Drinks und Unmengen Nervositätszigaretten später hat man eines wieder: Die Freiheit! Hallo Welt, hallo Leben! Delirious is back! …and is coming home to Bavaria!

    Münchner Sommerlocations und Regensburger Studententreffpunkte sind zum Greifen nahe – und das obwohl das Ende der Prüfungen so ungreifbar fern zu sein schien. Und nun stellt sich die Frage: Semester vorbei, eine Woche Urlaub, was tun? – Ganz klar: Feiern natürlich! Das Überleben, die Freiheit, das Leben!  Me gusta!

    via weheartit.com

    Das Koi in Mannheim, mittlerweile zur Stammlocation geworden, war für ein erfolgreiches Besiegen der erwähnten Riesenbären natürlich bestens geeignet. In diesem fand sich also  besagte Siegergemeinschaft am letzten Klausurentag ein, um das Semester bei einer Menge Bass in edler Location abzuschließen. Meine Wenigkeit – die es das erste Mal nach der letzten Klausur auch in Mannheim zum Feiern gehalten hat- freute sich natürlich besonders darauf!

    Einem gelungenen Abend im Koi folgte also das Palmator Starkbierfest in Regensburg, zahlreiche Biergarten- und Barbesuche in München und ein kleiner österlicher Abstecher nach Weiden in der Oberpfalz - Bayern Jetset! Endlich wieder High Heels tragen und die Ballerinas für alle Fälle in der Handtasche spazieren führen.

    Die Woche Urlaub ist also fast um. Nächste Station: England, Chesterfield. Details folgen!


  2. Klausuren und Riesenbären

    März 24, 2012 by Delilah

    Das typische Phänomen der Klausurenphase war Steinzeitmenschen doch zeitweilig relativ hilfreich: Der Fluchtreflex!

    Hauptächlich bemerkbar macht sich dieser durch Erhöhung der Herzfrequenz, der Körpertemperatur und einer gewissen Schnappatmung, die gemeinsam dazu beitragen sollen, möglichst schnell das Weite zu suchen. Sah der Höhlenmensch sich also einem unbesiegbaren Bären gegenüber, war dieser aufgrund dieser erhöhten Energiezufuhr fähig, sogleich um sein Leben zu laufen und zu hoffen, dass es im Weit Weit weg weniger Bären gab und er den ersten im Idealfall abgehängt hatte.

    Was macht der duale Student jedoch, sieht er sich gleich 13 Riesenbären gegenüber? Diese heissen in der heutigen Zeit zwar nicht mehr Riesenbären sondern tragen den unscheinbaren Namen “Klausuren”, sind aber nicht minder gefährlich. Das Problem an der Sache: Weglaufen ist nicht! Und ob diese einem das Genick brechen, stellt sich auch erst im Nachhinein heraus. Das einzige was der moderne Lerngeplagte nun mit seinem Fluchtreflex tun kann ist wohl, sich ruhig auf seinem Stuhl zu halten und zu versuchen alle möglichen Energien, die ihm die Beine zum weglaufen andrehen wollen in sein Hirn zu projezieren um auch weiterhin tapfer den unbezwingbar scheinenden Lernstoff aufzunehmen.

    Für besonders schwache Momente empfiehlt sich jedoch der berühmte Klassiker: Auf eine Insel träumen. Und glücklicherweise wird besagte Insel sogar in einem mehr oder weniger beliebten und bekannten Lied erwähnt: Ibiza.

    Na dann nix wie weg, bevor einen in genau 3 Minuten und 39 Sekunden die knallharte Realität einholt. Sollte ich das nicht überleben, vermache ich meine Blog….euch! 

    Os gusta?

     


  3. Paris Reisebericht – Sightseeing

    März 13, 2012 by Delilah

    Kaum beginnt die Lernphase für die unaufhaltsam heranrückenden Klausuren, schon schwindet sowohl die Kreativität als auch die Zeit um einen schönen Reisebericht über Paris zu verfassen. Hier ein neuer Anlauf:

    Drei Tage verbrachten wir in der schönen Hauptstadt. Gleich am ersten Abend schauten wir uns den Eiffelturm bei Nacht an. Sehr schön, vor allem da dieser zu jeder vollen Stunde wunderschön zu funkeln und zu blinken beginnt. Läuft man die zahlreichen Treppenstufen am Museumsgebäude gegenüber hoch, gibt es klassisches französisches Crepe und eine wunderschöne Aussicht auf das Wahrzeichen. Ich persönlich hatte ihn mir etwas höher und größer vorgestellt. Trotz allem gab es natürlich gleich einen Haufen Fotos und viel Bewunderung. Anschließend sind wir die Camps Elysee hinuntergelaufen und haben gleich noch etwas Faszinierendes entdeckt: Den Abercrombie and Fitch Store! Dieser befindet sich nicht etwa in einem normalen Laden, sondern man muss durch ein großes Tor zu einem schlossähnlichen Gebäude gehen, an dessen Ecke dieser tagsüber angeblich von zahlreichen Securities bewacht liegen soll. Fest entschlossen diesen am nächsten Tag zu besuchen fuhren wir nach einem langen Spaziergang durch Paris zurück.

    Am nächsten Tag fuhren wir morgens zum Rathaus, da sich dort die Läden “Stradivarius” und “Bershka” befinden. Zwei echte Geheimtipps für Shoppingbegeisterte, da es diese Läden in Deutschland nicht gibt und frau dort Stunden verbringen kann und an einfach jeder Ecke etwas einmalig Schönes entdeckt. Kaum hatten wir also am Rathaus ein typisch französisches Sandwich gefrühstückt (köstlich übrigens!) stürmten wir schon unsere beiden Lieblingsgeschäfte.

    Arc de Triomphe ©by delirious

    Drei Stunden später und um ca. zwei Kilo Shoppingtüten schwerer eilten wir vom O-Gott-wir-haben-ja-noch-gar-nichts-besichtigt-Gewissen geplagt zum Arc de Triomphe. Praktischerweise ist dieser am Kopf der Champs Elysee (unser nächstes Shopping-Ziel) gelegen und so war zumindest diese Anfahrt zeitsparend. Ein weiteres typisches Merkmal für Paris, neben dem Eifelturm, den Geheimtipp-Läden und dem Arc de Triomphe, ist nämlich die riesen Metro. Gerade wenn man am Montparnasse Bienvenue umsteigen muss, an dem sich gleich vier U-Bahnen treffen, trifft  man wegen der langen Gänge auf ellenlange Laufbänder, die man sonst nur am Flughafen findet. Allerdings sollte man hier trotz allem Ruhe und vor allem einen kühlen Kopf bewahren – denn 15 Minuten unterirdischer Fußweg ist hier an der Tagesordnung und für einen Fremden alles andere als übersichtlich.

    Doch zurück zum Arc de Triomphe: Die Aussichtsplattform erreicht man hier (für unter 26-jährige übrigens kostenlos) über gefühlte 1500 Stufen Wendeltreppe und gelangt so zur Spitze des Gebäudes. Hier bietet sich dem Reisebegeisterten eine Aussicht auf ganz Paris und den berühmten gigantischen Verkehrs-Kreisel von welchem aus zahlreiche Strassen sternförmig in ganz Paris hineinführen. Auch den Eiffelturm kann man hier bei gutem Wetter sehen.

    Nach einer guten Weile und abermals zahlreichen Bildern wagten wir uns in die nächstgelegene Champs Elysee um dort dem schon am Vorabend gefundenen Abercrombie and Fitch Store einen Besuch abzustatten. Als wir dort angelangt waren, fanden wir allerdings eine meterlange Schlange, die man sonst nur von beliebten Discos kennt, vor – und das vor einem Bekleidungsgeschäft! Aufgrund schmerzender Füße und der Tatsache, dass der Tag wie im Flug vergangen war, beschlossen wir daher uns beim gegenüberliegenden Haägen Dasz Eiscafé eine Stärkung zu gönnen. Die Kugel für 3,80 € – Definitiv Pariser Preise!

    Dies merkten wir auch, als wir später in einem Pariser Restaurant namens L´Autre Café (keineswegs ein Touri-Restaurant, sondern abgelegen an der Haltestelle Oberkampf) zu Abend aßen. 15 € für ein Gericht sind in Paris Standard, Nachtisch (eine Créme Brulée für 7 €) nicht inbegriffen. So zahlt man für ein Abendessen inklusive Getränk schon locker einmal 30€, bekommt dafür aber auch eine gute und qualitativ hochwertige Portion typisch französisches Essen.

    Was sich danach ereignete gibt es im zweiten Teil: Reisebericht Paris – Nightlife! Seid gespannt! ;)


  4. Google Friends Connect wird eingestellt

    März 7, 2012 by Delilah

    Heute musste ich mit Schrecken feststellen, dass Google Friends Connect eingestellt wird :( Zuerst für Blogs außerhalb von Blogger und später auch für blogspot. Google möchte dadurch mehr Leute für Google+ gewinnen und bietet nun als Alternative den Google+-Button.

    Nähere Informationen habe ich auf diesem  Blog gefunden:

    http://www.chaosweib.com/2012/02/21/hinweis-google-friend-connect-gfc-wird-eingestellt/

    Um einen Newsreader werde ich mich heute noch kümmern, den Twitter Button und den Feedburner Button findet ihr links oben neben dem Schriftzug “Delirious Lifestyles”. Den neuen Google+ Button gibts nun rechts über dem Facebook Plugin.

    Ich würde mich freuen wenn ihr mich weiterhin fleißig verfolgt, auch wenn es jetzt kein Google Friends Connect mehr gibt :)

     


  5. Paris, Köln, München, Mannheim – Jetset

    März 5, 2012 by Delilah

    Was ein Wochenende in Paris. Der typische Städtetrip inklusive Sightseeing, Shopping, Nightlife. Einen Haufen Delirious Moments und einer Menge gutem Essen, einem riesen Metronetz und jeder Menge Wörter, die ich nicht verstanden habe. Französisch müsste man können…

    Doch zum Glück hatte ich tolle Begleiterinnen mit denen nichts schiefgehen konnte und so wurde es definitiv zu dem Highlight-Wochenende des bisherigen Jahres!

    via weheartit.com

    Den Reisebericht gibt es natürlich diese Woche noch! Inklusive Disneyland!

    Leider hatte ich heute noch keine Zeit dafür (er soll ja perfekt sein und nicht schnell hingewurschtelt werden…) und morgen geht es nach der letzten Vorlesung für dieses Semester schon nach Köln um live einer Sendung TV Total beizuwohnen. Ich freu mich! Heimlich will ja irgendwie jeder dahin oder?

    Anschließend noch das Nachtleben besichtigen, zurück nach Mannheim, kurz schlafen und Mittwoch früh ab nach München!

    Jetsetlife vor der Lernphase – Me gusta! :)

     


  6. Ich packe meinen Koffer mit…allem!

    März 1, 2012 by Delilah

    …nein, ich packe ihn nicht. Ich stopfe, überfülle, stapele, packe alles voll, jedes bisschen Platz das irgendwie vorhanden ist. Mit was? Keine Ahnung. In Tetris war ich aber schon immer gut. Wer hätte gedacht, dass dieses harmlose Puzzlespiel einmal so nützlich für mein weiteres (Über-)Leben sein würde…?

    via weheartit.com

    Anfänglich und augenscheinlich packt man natürlich zuerst einmal das Wichtigste und Nützlichste ein. Doch warum fallen einem dann nachdem der Koffer schon fast voll ist noch die Lieblingsoberteile, das Glätteisen und das unverzichtbare Paar Lieblings-High Heels in die Hände? Und was ist eigentlich das, was bereits schon im Koffer ist, wenn diese Sachen noch nicht ihren Weg dorthin gefunden haben? Ganz ehrlich – man weiß es nicht! Und spätestens hier gilt es, das angehäufte Tetris-Wissen auf die letzten Winkel und Nebentaschen des Koffers anzuwenden. Aufklärung über die tatsächlichen Inkredenzien wird wohl erst das erste Öffnen des Koffers in Paris bringen, hiervor graut es einem dann doch immer ein wenig, hat man doch Angst, dass einem aufgrund der hohen Spannkraft unter dem Reißverschluss der komplette Inhalt des Koffers ins Gesicht springt.

    Doch warum nimmt man vor allem als Frau immer viel zu viel mit? Und das obwohl im Koffer eigentlich noch Platz für eine nette Shoppingausbeute verbleiben soll (klappt übrigens nie!)? – Eben weil man es ja irgendwann einmal brauchen könnte! Und dann letztendlich nie braucht. Allerdings gehört diese Angewohnheit wohl ebenso zu dem weiblichen Phänomen wie der Bedarf an übergroßen Handtaschen.

    Aus diesem Grund: Weniger anscheissen, mehr leben! Und nichts wie den viel zu schweren Koffer gepackt und auf nach Paris! Me gusta :)

     


  7. Das neue Album von The Ting Tings – Sounds from Nowheresville

    Februar 28, 2012 by Delilah

    Unter der Kategorie “Entdecken” stößt man bei Simfy oft auf schon fast in Vergessenheit geratene Bands die man früher einmal mochte oder mit deren Hits man tolle Erinnerungen verbindet. So auch bei The Ting Tings. Nach den beiden Hits “That´s not my name” und “Shut up and let me go” hörte man lange nichts mehr von der flippigen Gute-Laune-Band.

    Das englische Popduo wurde 2006 von Sängerin Katie White und Schlagzeuger Jules de Martino gegründet und hatte mit ihrem Album “We started nothing” 2008 den großen Durchbruch. Die Single “That´s not my name”  wurde zwar schon 2007 veröffentlicht, schoss aber erst 2008 mit dem Re-Release auf Platz 1 der Charts in Großbritannien. Auch das Album schaffte es nur eine Woche an die Spitze der britischen Albumcharts.

    Daraufhin trat die Band auf zahlreichen Festivals auf, wie zB. dem “Hurricane Festival” und dem “Sziget Festival”. Live ist die Band der absolute Knaller, ein Markenzeichen sind die bunten Mikros und das stets fetzig bunte Outfit der Sängerin Kathie. Tritt die Band einmal vor feierwütigem Publikum auf, kann sich keiner mehr stillhalten.

    Das ist eine der Erinnerungen, die mich dazu bewogen haben, einmal in das neue Album reinzuhören, sind wir doch damals ebenso auf dem Southside und dem Frequency-Festival sowohl bei Regenschauern als auch bei sengender Hitze zu den typischen Beats abgegangen. =)

    Besonders herausstechend ist neben “Hit me down Sonny” und “Hang it up” der Song “Give it back”, der wie auch die anderen beiden typisch nach den Ting Tings klingt:

    Das Album dürfte also genügend Stoff für einen gelungenen Festival-Sommer bieten! Reinhören lohnt sich!

     


  8. Paris – Wir kommen!

    Februar 27, 2012 by Delilah

    Bald ist es soweit – die Wochenendreise in die Stadt der Liebe steht an. Und es wäre nicht delirious, wenn dies typisch romantisch und schmachtend händchenhaltend ablaufen würde. Vielmehr geben sich diese Woche drei Mädels die Klinke in die Hand um in Paris zu shoppen, zu Feiern und dem Eiffelturm des Nachts unter wunderschöner Beleuchtung einen Besuch abzustatten. Das Highlight des Ausflugs wird sein: Disneeeyland! Wer hat nicht schon einmal als Kind die tolle Werbung im Fernsehen gesehen und sich gewünscht auch einmal mit der Mickey Mouse vor der Kamera zu posieren? – Wir schon!! Und jetzt ist die Zeit gekommen. Zwar sind wir nicht mehr zwei sondern zweiundzwanzig, was uns aber keinesfalls davon abhalten soll, dort mindestens genauso viel Spaß zu haben wie wir ihn damals gehabt hätten.

    via weheartit.com

    Wenn nicht noch mehr. Schließlich haben wir keine Eltern dabei, besitzen unser eigenes Taschen-Shopping-Geld und dürfen ganz legitim ein Gläschen Freixenet zur fantastischen Kulisse genießen. Besser gehts nicht. Die Aufregung steigt. Die Vorfreude auch. 4 Days to go. Wir freuen uns, der leere Koffer der dorthin mitgenommen wird auch. Me gusta :)

    Bericht folgt!


  9. Neue High Heels

    Februar 25, 2012 by Delilah

    Nirgendwo sind die Wochenenden so kurz wie in München. Zieht sich doch die Woche inmitten von Büchern und Mitschriften gerne einmal etwas länger hin, ist es bei dem lange herbeigesehnten Wochenende genau andersherum – puff – ist es weg. Und stattdessen grinst uns fies ins Gesicht: Der Montag! … an dem wir schon das nächste Wochenende planen, um sich die Woche über mit einem gewissen Maß an Vorfreude bei Laune zu halten.

    © by Delirious

    Besonders gute Laune kommt auf, wenn mal wieder ein Wochenende in München geplant ist. Und noch bessere Laune, wenn man dazu gleich die passenden High Heels gefunden hat. Natürlich in einem Laden in den man eigentlich gar nicht reinwollte, an einem Tag an dem man eigentlich nicht vorhatte shoppen zu gehen, zu einem Zeitpunkt an dem frau eigentlich pleite ist. Beste Voraussetzungen also, um einem Paar High Heels zu begegnen, zu denen man einfach nicht Nein sagen kann. Die perfekten Schönrede-Ausreden schießen einem verzückten Frauenhirn ebenfalls sogleich in den Sinn (“Da ist so eine hässliche Lücke im Schuhregal/Deine Lieblings-High-Heels sind eh dreckig/Die passen bestimmt super zu dem Kleid, das du noch nicht hast”) und so kann man einfach nicht anders, als diese wunderschönen Schuhe zu kaufen. Sonst sind sie ja schließlich weg! Und man braucht Samstag ja auch was anzuziehn.

    Also nichts wie aufgebrezelt und die Schuhe ausgeführt! Bis zum nächsten Wochenende dauert es ja schließlich wieder ewig! ;)

     

     

     

     


  10. Karneval vs. Fasching – Selbstgemachte Kostüme und Kamellen

    Februar 22, 2012 by Delilah

    Dass jenseits des heimischen Weißwurstäquators so einiges anders ist  fällt einem schon relativ früh auf. Hier heisst der Leberkas Fleischkäse, das Fleischpflanzerl Frikadelle und die Semmel Brötchen beziehungsweise auch Schrippe. Sich erfolgreich zu verständigen sollten sich bayerische Auswanderer jedoch relativ schnell angewöhnen, denn ebenso schwer wie hier auf den englischen Garten und Obadzt´n zu verzichten kann es sein, besagte “Leberkassemme mit am siassn Senf” zu bestellen, gibt es doch an der Theke “ein Fleischkäsebrötchen mit gebratenen Zwiebeln” zum Sonderpreis. Auch wird man  fragend angeschaut wenn man beim Bäcker das groß angepriesene Angebot wahrnehmen möchte und einen “Faschingskrapfen” bestellt. Nach der dritten Wiederholung der Bestellung und einem Fingerzeig auf den Haufen frittierten Puderzuckergebäcks wird man jedoch schnell freundlich über gleich zwei Fehler der wenig passenden Wortwahl aufgeklärt: Erstens heisst es Karneval und zweitens sind Krapfen nun Berliner.

    Und eine weitere Erkenntnis: Ein Berliner ist zwar das Gleiche wie ein Krapfen, der Karneval jedoch nicht das Gleiche wie Fasching!

    via weheartit.com

    Wird in Bayern der Fasching zwar einigermaßen gefeiert, sind doch immernoch die Volksfeste die dortige Spezialität. Der Karneval hingegen ist in der Gegend um Mannheim, Ludwigshafen, Mainz, Köln und Düsseldorf das Highlight des Jahres. Und das merkt man auch.  Die Kostüme werden schon Wochen vorher in liebevoller Kleinarbeit ausgedacht und ausgearbeitet, wer hier noch in gekaufter Klamotte rumläuft ist out. Selbstgemachte Mickey Mäuse, Rotkäppchen, aller Art Getier und bunte Clowns säumen die Strassen, alle fröhlich singend und ausgelassen feiernd. An jeder Ecke der Stadt findet man Attraktionen, Musikstände, Fressbuden und andere Treffpunkte.

    Bei so viel positivem Karma konnte ich mir Köln nicht entgehen lassen. Und wirklich: Es ist alles so wie im Fernsehen – nur besser! Nicht nur, dass die Stadt an sich schon ein Highlight ist, die zahlreichen Umzüge mit allerhand Jecken sind ein einmaliges Erlebnis. Auch hier ist wieder wirklich jeder verkleidet und hat im besten Fall noch eine große Tasche dabei. Denn hier wird man nicht nur mit Kamellen beworfen, sondern förmlich überschüttet. Schokolade, Bonbons, Chips, Blumen und sogar ein Schwimmreif (für was auch immer der inmitten des Treibens für Verwendung haben sollte) fanden sich anschließend in meiner Mary Poppins Handtasche.

    Ein abendlicher Besuch in einer Kölner Kneipe um mit den aufgeschlossenen Prinzen, Prinzessinen und zahlreichen als Früchte Verkleideter ein Kölsch zu probieren ist ebenso Pflicht, wie einen Bummel durch die Altstadt zu wagen. Hier war neben der malerischen Kulisse ebenso eine fantastische Einkaufsstrasse zu finden, die zwar geschlossen, jedoch dringend auf meiner Shoppingtourliste zu vermerken war.

    Insgesamt ist also zu sagen: Karneval vs. Fasching – 1:0!!

     


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