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Posts Tagged ‘Music’

  1. Geisterhäuser und ein Metalkonzert in Sheffield

    April 24, 2012 by Delilah

    Letzten Freitag nahm mich eine Kollegin zu einem Konzert und somit auf meinen ersten Ausflug in die viel beschwärmte Nachbarstadt Sheffield mit. Das Konzert fand im sogenannten Cooperation statt. Einem relativ bekannten und relativ klassischen Rockschuppen. Gut zu vergleichen mit dem Backstage oder dem Ampere in München. Aufgetreten sind verschiedene junge Rock- und Metalbands, was mir aufgrund meiner pubertären Gothicvergangenheit trotz Glitzer High Heel Gemüts immernoch gut gefallen hat. Der Style der Zuschauer war dementsprechend piercinglastig und jede Dritte hatte dieselben feuerroten Haare wie ich. Ich habe also überraschend gut ins Bild gepasst, auch wenn ich mich outfittechnisch nicht für Nietengürtel und schwarz in schwarz entschieden hatte. Was allerdings weniger gut war, war die anschließende Musik, als der darüberliegende Club gegen 12 seine Pforten öffnete. Hier gab es plötzlich den kompletten American Pie Teil 1-7 Soundtrack zu genießen, dessen Begeisterungsphase ich irgendwie in keinem Teil meiner bisherigen Jugend durchgemacht hatte, und dem ich somit nur wenig abgewinnen konnte. Aus diesem Grund wurde es ein nicht allzu langer Abend, allerdings wird mich dies sicher nicht davon abhalten, bald auf weitere Erkundungstour in Sheffield zu gehen. :)

    via weheartit.com

    Auch dass es in so einigen Örtlichkeiten Englands spuken soll, hat man schon des Öfteren im Fernsehen gesehen oder in Büchern gelesen. Dass ich aber in einem arbeiten und gleichzeitig in einem wohnen würde, hätte ich nicht gedacht. Zuerst wurde mir erzählt, dass es in unserem Head Office spuken soll, da dies früher einmal ein Krankenhaus war und dort Leute gestorben sind. Entsprechende Ghost Stories lägen hier von einem Team vor, dass dort einmal eine Nachtschicht einlegen musste. Der genaue Inhalt der Geschichten wollte mir aber nicht erzählt werden. Ganz anders bei meinen lieben Mitbewohnern. Zuerst erfuhr ich, dass unser Haus wohl auf einem 200 Jahre alten Friedhof steht, ein paar Tage später, dass besagtes Gebäude wohl ebenfalls ein altes Krankenhaus ist. Um dem ganzen noch ein i-Tüpfelchen zu verpassen, wurde dies noch mit einem Exempel ausgeschmückt, nämlich dass einer der Bewohner einmal nachts seine Beine nicht mehr bewegen konnte, weil diese von jemandem am Bett festgehalten wurden. Aha. Geisterhäuser überall. Welcome to England!

    Delirious Lifestyles wünscht euch in diesem Sinne süße Träume ;)


  2. Das neue Album von The Ting Tings – Sounds from Nowheresville

    Februar 28, 2012 by Delilah

    Unter der Kategorie “Entdecken” stößt man bei Simfy oft auf schon fast in Vergessenheit geratene Bands die man früher einmal mochte oder mit deren Hits man tolle Erinnerungen verbindet. So auch bei The Ting Tings. Nach den beiden Hits “That´s not my name” und “Shut up and let me go” hörte man lange nichts mehr von der flippigen Gute-Laune-Band.

    Das englische Popduo wurde 2006 von Sängerin Katie White und Schlagzeuger Jules de Martino gegründet und hatte mit ihrem Album “We started nothing” 2008 den großen Durchbruch. Die Single “That´s not my name”  wurde zwar schon 2007 veröffentlicht, schoss aber erst 2008 mit dem Re-Release auf Platz 1 der Charts in Großbritannien. Auch das Album schaffte es nur eine Woche an die Spitze der britischen Albumcharts.

    Daraufhin trat die Band auf zahlreichen Festivals auf, wie zB. dem “Hurricane Festival” und dem “Sziget Festival”. Live ist die Band der absolute Knaller, ein Markenzeichen sind die bunten Mikros und das stets fetzig bunte Outfit der Sängerin Kathie. Tritt die Band einmal vor feierwütigem Publikum auf, kann sich keiner mehr stillhalten.

    Das ist eine der Erinnerungen, die mich dazu bewogen haben, einmal in das neue Album reinzuhören, sind wir doch damals ebenso auf dem Southside und dem Frequency-Festival sowohl bei Regenschauern als auch bei sengender Hitze zu den typischen Beats abgegangen. =)

    Besonders herausstechend ist neben “Hit me down Sonny” und “Hang it up” der Song “Give it back”, der wie auch die anderen beiden typisch nach den Ting Tings klingt:

    Das Album dürfte also genügend Stoff für einen gelungenen Festival-Sommer bieten! Reinhören lohnt sich!

     


  3. It´s Monday?

    Januar 16, 2012 by Delilah

    Wie erst Montag?

    Montag, der Tag vor Dienstag und der Wochentag, der am weitesten weg vom Freitag ist…

    Jeder kennt es: Das Wochenende ist gerade erst vorbei und schon fängt man mit den Planungen für das nächste an. Eigentlich steht alles schnell und abends wird sich auch schon auf die nächsten Events gefreut. Dann der ernüchternde Blick auf den Kalender bzw. Stundenplan: Morgen ist erst Dienstag! WHAT!?

    Courtesy of Google Images

    So hat sich der Wochenanfang mal schnell in einen gefühlten Donnerstag verwandelt, doch spätestens nach der ersten Frage ob man denn zum traditionellen Montags-Cocktailwürfeln ins Mannheimer Enchilada käme, reißt es einen sogleich brutal aus der überaus angenehmen Illusion.

    Jetzt nur nicht die Motivation verlieren. Wir sind ja nicht zum Spaß hier. Oder nur zu 80%. Der Rest wird eben in der Uni abgesessen, aufmerksam wenn möglich. Doch auch dort kann man viel Spaß haben, wenn auch auf überaus niedrigem Studentenniveau. Heute erst hat mir jemand einen Penis aufs Blatt gemalt. Und das Beste: Auf diesem Niveau ist sogar das witzig. Wir sind also wieder in Mannheim angekommen!

    Mit so einer Riesenportion schlechtem Humor lassen wir uns also auf keinen Fall die Laune verhageln! Auch wenn erst Montag ist.

    Falls dies doch mal der Fall sein sollte (aufgrund schlechten Dozenten/Wetter/Essen oder akutem Schlaf- oder Zigarettenmangel), sollte man auf jeden Fall dieses Lied zu Rate ziehen, das ich gestern erst wieder auf meinem alten I-Pod fand:

     

    Durchhalten verehrte Leidensgenossen, das nächste Wochenende kommt bestimmt! ;)

     

     


  4. Ich gehör nur mir!

    Januar 3, 2012 by Delilah

    Heute bin ich durch Zufall wieder auf eine alte Liebe von mir gestossen – Sissi! Eigentlich kennen die meisten nur die kitschigen Filme mit Romy Schneider. Umso härter traf es mich als ich ungefähr 11 Jahre alt war. Ich fand im Buchladen eine Biographie der echten Sissi und war sehr überrascht dass es diese Märchenfigur wirklich gab. Ich nahm es mit und verschlang den Wälzer in den darauffolgenden Tagen. Ich lernte unter anderem, dass man Sissi eigentlich nur mit einem “s” schreibt und keinesfalls alles so zauberhaft war wie in den weihnachtlichen Filmen immer vorgegeben. Ich besuchte Wien, sammelte Bildbände und besuchte Sissi-Musicals. Warum sie mich so fasziniert hat? Wahrscheinlich aufgrund der vielen Parallelen die ich schon damals erkannte: Den Freigeist, die rebellische Ader und die ruhelose Neugier auf das Leben.

    Um euch nicht weiter zu langweilen: Ich fand heute dieses Lied aus dem “Elisabeth” Musical und wette, dass einige von euch sich ebenfalls darin wiederfinden :)


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