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Posts Tagged ‘Studentenleben’

  1. Duales Studium – wo Schizophrenie auf einmal sinnvoll wird

    Januar 10, 2012 by Delilah

    Es ist wieder so weit: Der vierteljährliche Wechsel hat stattgefunden. Ich tausche Business Outfit gegen bequeme Jeans, seriöses Auftreten gegen Rumlümmeln, ordentliches Aufrechtsitzen gegen müdes Gehänge auf einem unbequemen Holzstuhl. Noch nie war das Handy so wichtig, noch nie Übermüdung so fatal und noch nie der Wechsel zwischen zwei Seiten seines eigenen Ichs so verwirrend.

    Firmen- und Studentenleben: Zwei Welten prallen aufeinander! Und in beide soll man sich möglichst perfekt einfügen. Ich für meinen Teil bevorzuge den produktiven Part des dualen Studiums: Die Praxisphase! Dort lernt man noch etwas fürs Leben, produziert Nützliches, lernt den Umgang mit Geschäftsleuten und konsumiert nur halb so schlechtes Kantinenessen wie in der Uni. Dass das Ganze auch noch in der Partymetropole München stattfindet macht es somit zum ultimativen Nonplus-Ultra.

    via weheartit.com

    Doch irgendwann ist auch die schönste Praxisphase vorbei und für einen dualen Studenten wie unsereins geht es wieder an die heißgeliebte Hochschule im schönen Mannheim. Drei Monate gilt es hier vierteljährlich auszuhalten, drei Monate in denen auch wir einmal das typische Studentenleben auskosten dürfen. Zwar mit einem Stundenplan von etwa 30-40 Wochenstunden statt den gefühlten 12 eines normalen Studenten, allerdings mit mindestens soviel Party und zermatschten Gesichtern am nächsten Tag. Wäre die Stadt nur halb so hässlich und die Klausuren nur halb so viele, klänge das durchaus attraktiv.

    Was also tun um zumindest die ersten zwei Monate vor Beginn der typischen Lernbulimie besonders ereignisreich und typisch studentisch zu gestalten? Ganz einfach: Persönlichkeitswechsel! Den ehrgeizigen Macher aus dem Büro samt Anzug gegen den gechillten Studenten im Freizeitlook tauschen, das höfliche Lächeln gegen die gelangweilte Fratze und das halb so schlechte Kantinenessen gegen das schlechte Kantinenessen. An Partys mangelt es vor allem in Studentenwohnheimen nicht und als extrovertierter Großstädter findet man auch im tristen Mannheim schnell einen Haufen Gleichgesinnter, mit denen es sich bei dem ein oder anderen baden-württembergischen “Bier” doch durchaus aushalten lässt. Ebenso ist zwar die Discoauswahl begrenzt, jedoch stellt man auch hier nach ausreichender Recherche fest, dass es in Mannheim für jeden Abend der Woche (außer Dienstag) eine einigermaßen lohnenswerte Abendbeschäftigung gibt.

    Bleibt nur noch das Problem der sich ewig hinziehenden Vorlesungsstunden in denen ein gesunder Schlaf nicht möglich ist und dass es sich fernab Münchens wohl kaum lohnt die Lieblings-High Heels dem gefürchteten Verschleiß auszusetzen – Doch dafür gibt es ja zum Glück Wochenenden! Noch 4 Tage…

     

     


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